Todesschuetze packt aus

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[…]Außerdem habe Bin Laden eine Kalaschnikow in seiner Nähe gehabt. “Er war eine Bedrohung”, sagte der Soldat. Zwei Mal habe er Bin Laden in die Stirn geschossen, dann sei der Terrorist auf den Boden gesackt. Anschließend habe er noch einen Schuss auf Bin Ladens Kopf abgegeben: “Bumm, gleiche Stelle. Er war tot. Bewegte sich nicht. Seine Zunge hing heraus.”

Dem Team 6 der Navy Seals sei klar gewesen, dass eine Gefangennahme Bin Ladens nicht in Frage komme. Zwar habe es keinen ausdrücklichen Tötungsauftrag gegeben, doch der Elitesoldat räumt ein: “Das war einfach implizit.”

So schildert der Todesschuetze von Osama Bin Laden sein ‘Aufeinandertreffen’ mit dem Al-Kaida Chef. Warum geht der namentlich nicht genannte Elitesoldat damit jetzt an die Oeffentlichkeit? Ich vermute, um auf seine Lage aufmerksam zu machen, und die Regierung unter Druck zu setzen:

Der frühere Soldat der Navy Seals sprach in einem Interview erstmals über den Kommandoeinsatz im Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad und seine finanziellen Probleme nach dem Ausscheiden aus dem Militärdienst. Derzeit habe er nicht einmal eine Krankenversicherung, sagte der 35-jährige Familienvater, der anonym blieb. Nach 16 Jahren im Militär verließ der Bin-Laden-Todesschütze dem Bericht zufolge im vergangenen Sommer die Navy Seals.

“Danke für die 16 Jahre”

Pensionsansprüche hätte er sich erst nach einer Dienstzeit von 20 Jahren erworben. Vergeblich habe sich der Soldat bemüht, zumindest die Krankenversicherung über das Militär zu behalten. Doch ihm sei nur gesagt worden: “Sie sind außer Dienst, ihr Versicherungsschutz ist vorbei. Danke für die 16 Jahre.” Der frühere Elitesoldat versuche nun, sich als freiberuflicher Berater im Sicherheitsbereich durchzuschlagen.[…] (Quelle)

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