Plaedoyer fuer den Krieg

Impeach-Bush-sign-704538

Mittlerweile duerfte allen bekannt sein, dass die Luegen und Uebertreibungen der Bush-Regierung zum Irak-Krieg fuehrten. Die folgende Reportage ist trotzdem interessant – besonders weil es den Anschein hat, dass wir seit einiger Zeit mit einer aehnlichen Propaganda auf einen Krieg gegen den Iran vorbereitet werden:

Iraks Diktator Saddam Hussein sei im Besitz von Massenvernichtungswaffen, behauptete US-Außenminister Colin Powell am 5. Februar 2003 vor dem UN-Sicherheitsrat. Seine Rede war der Auftakt zum wenig später beginnenden Irakkrieg. Doch Powells vermeintliche Beweise entpuppten sich als falsch.

“Saddam Hussein besitzt chemische Waffen; Saddam Hussein hat solche Waffen eingesetzt.”

“Saddam Hussein und sein Regime verschleiern ihre Bemühungen, mehr Massenvernichtungswaffen zu produzieren.”

“Saddam Hussein ist entschlossen, an eine Atombombe zu kommen.”

Am 5. Februar 2003 blickte die Welt gebannt nach New York – auf den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen – und auf den amerikanischen Außenminister Colin Powell in der ungewohnten Rolle eines Chefanklägers beim Schlussplädoyer. Powell führte Satellitenaufnahmen, aufgefangene Funksprüche und grafische Darstellungen vor; er hielt eine Phiole mit einem weißen Pulver hoch, um zu demonstrieren, mit welch geringen Mengen von Anthrax-Sporen man zig Tausende umbringen könnte. Mit all dem plädierte Colin Powell auf den militärischen Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein.

…weiterlesen

Hier ist die Reportage auch als Audio-Datei verfuegbar.

Lesetipps: