Fickdeppenarschland

kiyak yucel musharabash

“Ein Ausländer bleibt immer ein Ausländer. Siehe Türken. / Mit ihrem Namen sollten Sie unter Synonym schreiben! / Gehen Sie doch zurück nach Fickdeppenarschland, wo Sie herkommen! / Sie haben offenbar keine Ahnung von Fußball. Sogar Hitler hatte mehr Ahnung von Fußball. / Denis Yücel ist für mich der hässlichste Nazi der Welt. / Den Sprung vom Eselskarren zur E-Klasse scheinen Sie nicht verkraftet zu haben. / Wir haben fünf Abos der ‘taz’. Wenn Denis ‘Penis’ Yüzel weiter schreibt, werden wir eins nach dem anderen kündigen! / Sie könnten doch keine fünf niedersächsischen Pilzarten und Waldorchideen aufzählen! / Ich bin dafür, Ausländer auch mit deutscher Staatsbürgerschaft abzuschieben. Übrigens: Ich bin mitte-links. / Sie erzeugen doch nur Vorurteile bei Leuten, die vorher keine hatten. / Sie sind pervers, verdummend und gefährlich. / Schade, dass ich kein ‘taz’-Abo habe; ich würde es so gern kündigen.”

Das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was die Journalisten mit Migrationsgrund Mely Kiyak, Yassin Musharbash und Deniz Yücel als Email-Reaktion auf ihre Artikel – oder auch nur einfach so – bekommen.

[..]Ein Jahr lang haben die “FR”-Kolumnistin, der frühere “Spiegel Online”- und jetzige “Zeit”-Autor und der “taz”-Redakteur die bizarrsten Leserbriefblüten gesammelt, die der Geifer, der Rassismus und meistens schlicht die Idiotie im letzten Jahr getrieben haben. Am Donnerstag lasen sie sie der Weltöffentlichkeit vor – repräsentiert von sehr viel mehr Leuten, als bei bestem Willen in das Berliner “taz”-Café passen. Die Veranstaltung, eine Fortsetzung der Premiere im letzten Jahr, ist offenbar bereits legendär.[…] (Quelle)

Lesetipps: