Sharia Patroullie

muslim patrol

Im Internet sind Videos aufgetaucht, die zeigen, wie einige “Moslems” sich in London zu Sittenwaechtern aufspielen.

Das sog. intellektuelle Flaggschiff der Springer-Presse DIE WELT berichtet:

In Zentren britischer Städte läuft an Wochenenden oft ein unappetitliches Stück über die Bühne. Jugendliche, nicht selten Frauen, torkeln in zweifelhaftem Zustand über den Asphalt, die Hand um die Bierflasche gekrallt oder um die Schulter eines Freundes. Verstreut am Boden liegen die schon Gefallenen, kampfbetrunkene, verlorene Menschheit.

Polizisten tauchen auf, sammeln auf, was sich einfangen lässt, und führen die Exemplare des Elends zum nächsten Taxi oder in eine wärmende Ausnüchterungszelle. Das Bild gehört zum britischen Alltag, regt immer wieder auf – nur um sogleich zu den Akten gelegt zu werden als endemisches Übel, nicht zu behandeln.

Doch es gibt Jugendliche, die Anstoß nehmen, eine islamische Gruppe unter dem Namen Muslimische Patrouille. Die greift zur Selbstjustiz, formiert sich als Bürgerwehr, versteckt unter Kapuzen, und durchstreift Ost-Londoner Stadtteile wie Waltham Forest, Whitechapel oder Tower Hamlets, um die Menschen, “die Allah beleidigen” durch Alkohol und leichte Kleidung, aus der Umgebung von Moscheen zu vertreiben wie Eindringlinge mit sündhafter Absicht.

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Einen sehr aehnlichen Artikel findet man auch in dem schweizerischen Nachrichtenportal 20 Minuten online, allerdings mit dem folgenden Unterschied:

[…]Unterdessen sind auch Stimmen laut geworden, dass alles ein Fake sei. Es wird vermutet, dass die rechtsextreme Szene dahinter steckt, die mit den gefälschten Videos den Hass gegen Muslime schüren wollen.[…]

Warum wurde diese ‘Kleinigkeit’ in dem Springer-Artikel weggelassen? Ein Schelm, wer Boeses dabei denkt.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich weiss nicht, ob es sich in den Videos um Muslime oder um verkappte Rechtsradikale handelt. Ich halte es sogar fuer moeglich, dass es einige heranwachsende ‘muslimische’ Idioten sein koennten, die sich selbst zur Sittenpolizei ernannt haben, und unschuldige Menschen belaestigen. Egal wer es war, sie muessen zur Rechenschaft gezogen werden. Aber darum geht es nicht: Es geht darum, dass man bei einer objektiven Berichterstattung alle bekannten Fakten auf den Tisch legen sollte, damit sich die Leser ein Urteil bilden koennen. 20 Minutes online hat es getan. Die Welt nicht. Auch Focus erwaehnt nicht, dass Rechtsradikale hinter der Aktion stecken koennten, obwohl sie sich explizit auf den Artikel von 20 Minutes online beziehen.

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