Mehr Waffen verhindern Amoklaeufe

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Nach dem Amoklauf in den USA zur Batman-Premiere im Juli 2012 hoerte man von der Waffenlobby, dass – wenn die Besucher des Kinos alle bewaffnet gewesen waeren – sie sich angeblich haetten wehren koennen. Sie haetten den Amoklaeufer zur Strecke bringen, und Schlimmeres verhindern koennen. Nur, wie erkennt man einen Amoklaeufer, wenn alle eine Waffe in der Hand halten? Wie haette man den ‘Bad-Guy’ ausmachen sollen in einem dunklen Kino? Wahrscheinlicher waer es doch gewesen, dass sie sich gegenseitig erschossen haetten.

Nach dem Amoklauf diese Woche im Bundesstaat Connecticut, wo 26 Menschen ums Leben kamen – darunter 20 Kinder – hoert man wieder die gleiche Leier. Diese Tragoedie haette man angeblich vermeiden koennen, wenn die Lehrer bewaffnet gewesen waeren. Bewaffnete Menschen wuerden sich wehren.

Die Antwort der Waffenlobby auf Amoklaeufe lautet nach wie vor: Mehr Waffen schaffen Sicherheit. Und das in einem Land, wo auf 100 Einwohner ca. 89 Waffen fallen. Weltrekord.

Nichts neues im (wilden) Westen.

(Das Foto oben schmueckt die Facebook-Page der Michigan Coalition for Responsible Gun Owners)

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