Judenkritik a la Kelek?

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“Ein archaisches Ritual, das Unterwerfung, Identitätsfindung und Abgrenzung gegen die ‘Ungläubigen‘ symbolisiert”, so bezeichnet die bekannte Autorin Necla Kelek in einem SPIEGEL-Essay die Vorhautbeschneidung minderjähriger Knaben in der  juedischen Community.

Necla Kelek, nennt nicht nur (traditionelle) Ursachen der Beschneidungspraxis, sondern weist nachdrücklich darauf hin, dass unter Juden erheblicher sozialer Druck ausgeübt werde, wenn juedische Eltern ihre Söhne nicht mehr beschneiden lassen wollen. Solche Eltern werden sozial ausgegrenzt und verlieren jegliche Achtung in ihrer Gemeinde. Sie werden geächtet und verachtet.

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Na gut, Necla Kelek hat nicht die Juden kritisiert. Oder doch? Ja, eigentlich hat sie es doch getan, aber natuerlich galt ihre Kritik oben den Muslimen (Bitte die hervorgehobenen Woerter “juedischen, Juden, juedische” im obigen Text mit “muslimischen, Muslimen, muslimische” ersetzen). Die Woerter sind beliebig austauschbar, denn ihre Aussagen treffen auf beide Communities zu.

Schon bei Maischberger hat sie gezeigt, dass ihre Kritik an den Muslimen deckungsgleich ist, wie die Kritik an den Juden.  Kontra bekam sie von dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden – Dieter Graumann.

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