Einheitsverpackung fuer Zigaretten

Australien sagt dem Glimmstengel den Kampf an und geht jetzt noch einen Schritt weiter: Zukuenftig soll es nur noch eine Einheitsverpackung mit unattraktiver Grafik geben, und der Markenname darf nur klein und unscheinbar aufgedruckt werden. Andere Laender werden evtl. Australiens Beispiel folgen.

Viel Eiter und faule Zähne, wenig Marke: In Australien dürfen Zigaretten künftig nur noch in Ekel-Packungen verkauft werden. Und bald soll es für Raucher noch ungemütlicher werden.

  Abschreckend sollen die Schachteln wirken, in denen in Australien jetzt Zigaretten verkauft werden müssen: Ihre grässliche grün-braune Farbe wurde gewählt, weil sie bei Testpersonen die unappetitlichsten Assoziationen weckte. Zudem zieren große Fotos von eiternden Geschwüren und verfaulten Gebissen die Packungen. Die Markennamen erscheinen winzig klein am Rand. Die Hersteller haben auf ihren eigenen Schachteln ab Samstag keine Chance mehr, den Duft der großen weiten Welt oder ein cooles Cowboy-Image heraufzubeschwören.

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Eine gute Sache, wie ich finde. Es wird wahrscheinlich nur sehr wenige Hardcore-Raucher zum Aufhoeren bewegen, aber ich denke schon, dass es viele Menschen abschrecken wird, ueberhaupt mit dem Rauchen anzufangen. Und darum geht es.

Weitere drastischere Schritte sollen folgen, und die Tabak-Industrie ist, wie erwartet, darueber natuerlich ‘not-amused’.

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