Irland: Frau stirbt nach verweigerter Abtreibung

Nicht in Afghanistan, nicht in Aegypten, Zimbabwe oder Kambodscha. Mitten in der ‘aufgeklaerten’ EU:

“Das hier ist ein katholisches Land”: Sogar nach Vergewaltigungen müssen sich irische Frauen ihr Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch mühsam erstreiten. Seit 20 Jahren verschleppen Regierungen ein Gesetz zur Legalisierung von Abtreibungen. Dieses Versäumnis hat eine Frau in Galway nun vermutlich das Leben gekostet. […]

[…]Die 31 Jahre alte Zahnärztin war am 21. Oktober mit starken Schmerzen in das Universitätsklinikum von Galway gebracht worden. Die Diagnose: Sie würde eine Fehlgeburt erleiden. Halappanavar bat um einen Abbruch.

Der Schilderung ihres Mannes zufolge wurde dieser jedoch abgelehnt, weil das Herz des Kindes noch schlug. Die Ärzte hätten ihnen gesagt: “Das hier ist ein katholisches Land.” Zweieinhalb Tage dauerte es demzufolge, bis das Baby starb. Wenige Tage später folgte die Mutter dem Ungeborenen.[…](Quelle)

Es gibt Christaleban in unserer sog. zivilisierten Welt, die sogar behaupten, dass bei einer ‘legitimen’ Vergewaltigung der Koerper einer Frau  eine Schwangerschaft zu verhindern weiss.

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