Juden und Christen lassen die folgende Propaganda-Aktion der durchgeknallten islamophoben Autorin und Bloggerin Pamela Geller, in der Muslime als Wilde dargestellt werden, nicht auf sich sitzen:

“In jedem Krieg zwischen dem zivilisierten Menschen und dem Wilden muss man den zivilisierten Menschen unterstuetzen. Unterstuetze Israel, besiege den Jihad.”
Die Rabbis for Human Rights und die christliche Gruppe der Sojourners starten nun eine Gegenkampagne, die sich gegen Hetze und fuer die Muslime einsetzt:

“Wenn du die Wahl zwischen Hass und Liebe hast, whle die Liebe. Hilf die religioese Intoleranz gegenueber unseren muslimischen Nachbarn zu beenden.“
Vor einigen Tagen hatte bereits die aegyptisch-amerikanische Journalistin Mona Eltahawy mit dieser mutigen Aktion auf die Hetze aufmerksam gemacht.

Wenn die Muslime in der islamischen Welt endlich mal zurückschlagen würden gegen die antijüdische und -christliche Hetze aus den eigenen Reihen, wie dumm ständen die Gellers und co. da !
Stattdessen dominiert leider weiterhin Klagen in eigener Sache und die Imagepflege der eigenen Religion. Aber der Witz ist ja, dass das Image des Islam nur dadurch aufgebessert werden kann, dass es mehr wütende Anklagen gegen die muslimischen Hetzer gibt. Mehr Solidarität über Religionsgrenzen hinweg, wie sie diese Rabbiner und Christen dort praktizieren. Und zwar ohne “Dawa-machen”.
Ich finde dass, zumindest heute, die Juden und Christen den Muslimen viel mehr Respekt und Freundschaft zeigen als umgekehrt. Diese Auffassung von “Frevlern” und “Verfälschern” blockiert immer noch jeden wirklichen Dialog. Da muss sich eine Menge bewegen.