Lehrziel: Massenmord an Muslimen

Ein US-Offizier hat nach Informationen des Magazins “Wired” in Lehrstunden für Soldaten Massenmorde an Muslimen ins Auge gefasst. In einer Präsentation am Joint Forces Staff College in Norfolk (Virgina), die das Magazine im Internet veröfffentlichte, ist von einem “totalen Krieg” gegen Muslime die Rede. Die Militärführung reagierte mit Entsetzen.

Zwar räumt der ausbildende Oberstleutnant in der Präsentation vom vergangenen Sommer selbst ein, dass solche Überlegungen “in den Augen vieler, sowohl innerhalb der USA als auch außerhalb, nicht “politisch korrekt”” seien. Dennoch führt er Möglichkeiten an, wonach etwa “Saudi-Arabien mit einer Hungersnot gedroht” und die heiligen Städte Mekka und Medina zerstört werden könnten.

Ausdrücklich werden die Bombardierung Dresdens sowie die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki als “Modell” erwähnt. Die Genfer Konvention sei angesichts des Vorgehens islamistischer Terroristen nicht mehr relevant. “Dies würde erneut die Option eröffnen, den Krieg auf zivile Bevölkerung zu richten, wo immer dies notwendig ist”, heißt es.

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Hier ist ein Auszug aus der Praesentation von Lt. Col. Matthew A. Dooley:

Man koennte meinen, der gute Colonel haette aus dem Manifesto des Rechtsterroristen Anders Breivik abgeschrieben. Auf PI-News und anderen islamfeindlichen Hetzseiten gibt man sich auch immer wieder gerne solchen Massenmordsphantasien hin.

Ich gehe davon aus, dass diese Nachricht mal wieder der Gipfel des Eisberges ist. Die vollstaendige Praesentation koennt ihr euch hier anschauen. Mehr Infos gibt es auch hier.

Lesetipps:

Vielen Dank an Mario fuer den Hinweis