Dicke fuehlen sich diskriminiert

Der Verein Dicke e.V. hat der Bundesregierung eine massive Diskriminierung von übergewichtigen Menschen vorgeworfen. Der Staat gehe davon aus, dass dicke Menschen mit höherer Wahrscheinlichkeit krank würden. Daher würden sie dann auch nicht verbeamtet, sagte die Vereinsvorsitzende Gisela Enders der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. Die Amtsärzte würden übergewichtigen Menschen sogar empfehlen, sie müssten mit einer Crash-Diät erst einmal ordentlich abnehmen.

Dies sei eine deutlich größere Gesundheitsgefährdung als das Übergewicht selbst. Das sei weder eine Hilfe “für den Staat, der dann sozusagen einen verdeckten dicken Menschen verbeamtet hat, und schon gar nicht für die Person selbst”, sagte Enders vor dem 20. Internationalen Anti-Diät-Tag am 6. Mai, an dem Aktivisten gegen den Schlankheitswahn protestieren und Diskriminierungen anprangern wollen.

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Solange Fettleibigkeit nicht gesundheitsbedingt ist, kann man etwas dagegen tun. Aber dazu sind viele Menschen leider zu faul. Ich hatte mal das ‘Vergnuegen’, im Flugzeug 12 Stunden lang neben einem sehr uebergewichtigen Menschen zu sitzen. Es war ein Mitternachtsflug, und ich habe den Flug auf einer Ar…backe verbracht. Leider war der Flug ausgebucht, so dass mir kein anderer Sitzplatz angeboten werden konnte. In den USA gab es schon eine Diskussion darueber, ob uebergewichtige Menschen 2 Flugtickets kaufen sollten.

Um nicht missverstanden zu werden: Natuerlich sollte man Menschen nicht diskriminieren. Aber – im Gegensatz zu der Hautfarbe, Ethnie und/oder einer Behinderung – kann man etwas gegen extremes Uebergewicht tun. Ein bissl aufpassen, was und wie haeufig man isst, und 2-3 mal die Woche etwas Sport treiben.

Vielleicht hakt der Vergleich ein bissl, aber Menschen, die sich aus Faulheit nur monatlich einmal waschen, und deswegen streng riechen, werden in unserer Gesellschaft sicherlich auch ‘diskriminiert’. ;)