Fratze der Entsolidarisierung

Ein knapper, aber guter Beitrag des Soziologen Michael Hartmann über “die Moral der entsolidarisierten Gesellschaft”. Empfehlenswert ist auch sein Buch “Eliten und Macht in Europa: ein internationaler Vergleich”.

[…]Die Älteren erinnern sich dann daran, dass es früher selbst bei Schlägereien Regeln gab, die allgemein akzeptiert wurden. Wenn jemand am Boden lag, hörte man auf. Auch die Politiker und Journalisten sehen in der Erinnerung moralischer aus als heute. Generell schien es in der Gesellschaft früher anständiger zuzugehen[…](Quelle)

Chancengleichheit. Fairness. Toleranz. Ehrlichkeit. Moral. Nur Worte, aber keine Werte, die in der heutigen Gesellschaft und Medien häufig anzutreffen sind. Wo führt das grenzenlose Gieren nach mehr Geld, Konsum, Macht – ohne Rücksicht auf (Werte-)Verluste – hin?

Das folgende Video über die ‘Wertegesellschaft’ ist auch interessant, anzusehen:

Lesetipp: Die gluecklichsten Menschen der Welt leben nicht in DE

Danke an Wahrtraeumer fuer diesen Gastbeitrag.