‘Ehedrama’: Mesner toetet Ehefrau

Details zum Ehrenmord Ehedrama bei Muenchen: Ein Mesner der katholischen Pfarrei hat gestanden, seine Frau mit einem 20 cm langen Messer erstochen zu haben.

Es muss kurz nach 15 Uhr sein, als Christian R. (36) offensichtlich nicht mehr ein und aus weiß. In der Küche, gleich links vom Eingang zum Einfamilienhaus an der Kaiserstraße in Neubiberg, geht er auf seine Frau Simone (35) los. Er wendet Gewalt an – solange, bis sie stirbt. Dann ruft er seinen Arzt, bei dem er eigentlich einen Termin hätte. Er habe seine Partnerin getötet, sagt er ins Telefon. Der Arzt verständigt die Polizei.

Doch die Beamten kommen zu spät. Simone R., Mutter von zwei Buben (3 und 6 Jahre alt) ist tot. Der Mörder: vermutlich ihr Ehemann. Mesner in der katholischen Pfarrei Rosenkranzkönigin, Hausmeister im Freizeitzentrum der Pfarrei gleich im nächsten Eingang. Die Polizei nimmt Christian R. noch am Tatort fest und bringt ihn zur Vernehmung aufs Präsidium. Die beiden Kinder, die sich zum Zeitpunkt der Tat im Haus befanden, werden ebenfalls fortgebracht. Sie sollen in einem Heim untergebracht sein.

Nur kurz nach der Tat nimmt die Spurensicherung ihre Arbeit auf. In weißen Schutzanzügen suchen die Mitarbeiter nach Hinweisen auf die Tat. Was genau geschehen ist, teilt die Polizei nicht mit.

Nachbarn erzählen, sie hätten das Paar zuletzt vor einigen Tagen auf der Straße gesehen. Bekannt ist, dass Simone R. als Kindergärtnerin gearbeitet hat. Gewusst hat so mancher wohl auch, dass das Paar Probleme in der Beziehung hatte. Sie habe sich von ihm trennen wollen, ist zu hören. Habe bereits nach einer eigenen Wohnung gesucht. Eine Nachbarin erzählt, sie habe erst kürzlich mit Christian R. Schnee geschaufelt. „Ich bin seelisch fertig“, habe er ihr gesagt.“ Auf Kur sei er auch schon gewesen.

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Bitte gehen Sie weiter..hier gibt es nichts zu sein. Liebe Leute, bitte weitergehen. Es war kein Moslem. Hier fand kein Ehrenmord statt..gehen Sie BITTE weiter!!

Dies war ein Artikel aus der Reihe: “Nachrichten, die man bei PI-News nicht liest”. Auch diesmal hatte der Taeter die ‘falsche’ Religion. Man stelle sich vor, es waere ein muslimischer Geistlicher gewesen, der seine Frau auf diese Weise ermordet haette. Ehrenmord! Dabei uebersieht man leicht, dass z.B. die mehrheitlich katholischen Italiener Europameister bei den Familiendramen Ehrenmorden sind. Sowohl in Sued- und Mittelamerika, als auch in Afrika und auf dem asiatischen Kontinent (besonders in Indien) sind Ehrenmorde keine Seltenheit. Selbst in Mitteleuropa, bzw. in DE, soll es vorkommen, wo es dann zumeist als ‘Familiendrama’ zu den Akten gelegt wird. In der asiatischen/fernoestlichen Kultur z.B. wird die Ehre auch als wichtig angesehen. Dort wird es mit dem Ausdruck “Das Gesicht verlieren” umschrieben.

Menschen fuehlen sich aus den verschiedensten Gruenden in ihrer “Ehre”, was es auch immer sein mag, verletzt, und tun dann solche schrecklichen Dinge..manchmal von langer Hand geplant, manchmal aus Affekt. Man sollte solche Taten nicht mit der Religion in Verbindung bringen. Es ist eher kultureller Natur, die man durch Bildung und Erziehung minimieren kann und sollte.

Mein Mitgefuehl geht an die Angehoerigen der Familie.

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