Deutliche Zunahme rechter Gewalt in NRW

Die Zahl rechtsgerichteter Straftaten hat in Nordrhein-Westfalen deutlich zugenommen. Darüber berichtet das Magazin “Der Spiegel” und schreibt, das gehe aus der Antwort auf eine Anfrage der Grünen im Düsseldorfer Landtag hervor. Demnach stieg die Zahl der Gewalttaten mit rechtstsextremem Hintergrund im Jahr 2011 um fast 23 Prozent. Bundesweit lag der Zuwachs bei drei Prozent. Insgesamt wurden in NRW mehr als 3.000 einschlägige Delikte registriert. Vor allem in Dortmund, Wuppertal, Aachen, Siegen und Hamm gibt es laut “Spiegel” Gruppen von gewaltbereiten Neonazis mit einem hohen Grad an Mobilisierung. (Quelle)

Waehrend die Gewaltakte steigen, foerdert Familienministerin Schroeder “Kuschelworkshops” fuer militante Neonazi mit 300.000 Euro:

[…]Allein der Titel des Projekts “Dortmund den Dortmundern” lässt auf ein absolutes Wissens-Defizit im Bezug auf rechtsextreme Argumentationsmuster schließen. Ist es doch genau das, was die Neonazis seit Jahren fordern: ein “reinrassiges” Dortmund ohne Ausländer, Obdachlose, alternative Jugendliche oder Homosexuelle.[…]

[…]Die antifaschistische Zeitschrift LOTTA beschreibt das Ganze folgendermaßen: „Das Projekt bietet Neonazis eine Bühne, auf der sie sich in Szene setzen können; ihre Inhalte werden als „diskussionswürdig“ geadelt. Ein Blick auf ihre Internetseiten oder das Anhören eines ihrer Redebeiträge würden vollkommen genügen, um zu erkennen, wie sich Neonazis die Dortmunder Gesellschaft wünschen.“ Tatsächlich mutet es seltsam an, das gewaltbereiten Neonazis eine staatlich geförderte Plattform geboten werden soll, um ihre Ideologie zu verbreiten. Gerade in Dortmund versuchen Neonazis immer wieder, durch Einschüchterung und gewalttätige Übergriffe klar zu machen, dass für sie die Frage, wem die Stadt gehört, schon längst beantwortet ist. Es ist daher kein Wunder, dass sich Neonazis über das Projekt begeistert zeigen. […]