Angriffsziele und Hetze von Rechtsextremisten verlagern sich international zunehmend von Juden auf Muslime. Das beobachtet auch die Salzburger Historikerin Helga Embacher, die den Antisemitismus wissenschaftlich untersucht und dokumentiert.
Bei einer Diskussion in Salzburg über Rechtsextremismus am Donnerstagabend sagte die Historikerin Helga Embacher von der Universität Salzburg, nicht nur unter Rechtsextremen, auch unter rechtspopulistischen Politikern werde es zunehmend Mode, sich mit bestimmten Politikern in Israel zu solidarisieren.
Beispielsweise habe auch FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache vor einiger Zeit Israel besucht und dort mit Leuten Kontakte geknüpft, deren Politik sich gegen muslimische Araber und Palästinenser richtet.
Lesetipps:


Am heutigen Tag sollten wir nicht vom Judenhass ablenken.
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Dybth: Ablenken?! Gerade am heutigen Tag ist es wichtig aufzuzeigen, wie die Rechtspopulisten die Shoa und die falsche ‘Israelliebe’ ausnutzen, um Ihren Hass auf andere Religionen/Ethnien zu rechtfertigen. Ein Gedenken an die Shoa ist auch immer eine Ermahnung daran, dass sich sowas nie wieder wiederholt. An keiner ethnischen oder religioesen Gruppe.
Da gebe ich dir Recht. Auch ich sehe das so. Und ich unterstelle dir auch keine Absicht. Doch aus Respekt an die geschenisse und Opfer von damals sollten wir heute mit den Juden mitfühlen. Morgen ist auch noch ein Tag.
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Dybth: Ich halte es wie mit dem Muttertag: 365 Tage im Jahr :)
Ähm, Dybth. Du schreibst: “Ein Gedenken an die Shoa ist auch immer eine Ermahnung daran, dass sich sowas nie wieder wiederholt. An keiner ethnischen oder religioesen Gruppe.”
Wieso aber fehlt hier eigentlich selbst der entfernteste Hinweis darauf, dass diejenige religiöse Gruppe, die sich am meisten Sorgen einer Wiederholung machen muss, die christliche Minderheit in muslimischen Ländern ist ?
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Dybth: Was genau verstehen Sie an “..KEINER ethnischen und religioesen Gruppe” nicht?
Es tut mir leid, dass ich u.a. die Tutsi, die Hutu, die Serben, die Albaner, die Tamilen, die Basken, Kurden, die Armenier, die Inuit, die Tibeter, die Indianer und sonstige ethnischen und religioesen Minderheiten vergessen habe, zu erwaehnen. Die Pandas & alle anderen vom Aussterben bedrohten Tierarten habe ich auch ausgelassen. Bitte sehen Sie es mir nach. Hier ist ein Vorschlag zur Guete: Starten Sie einen Blog (kostenlos bei http://www.blogspot.com zum Beispiel), und tun Sie es fuer mich? Gruss.
Gehts auch etwas weniger zickig ? Ich meinte, nur mal vom objektiven Standpunkt: Wilders Polemik bedroht die Muslime nicht mal ansatzweise so stark wie Boko Haram, die ägyptischen Hardliner usw. die Christen. Wieso fällt ihnen zu Nigeria nur ein, das hätte nichts mit Religion zu tun ?
Man kann doch nicht von neuer Shoa reden und dann bei Geschehnissen, wo das tatsächlich anklingt beschwichtigen ?? Geht es Ihnen immer nur um die eigene (muslimische) Sache ?
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Dybth: Wenn es bei Ihnen ein bissl sachlicher und intelligenter zuginge, dann wüssten Sie, dass Ihre Ablenkungsversuche an den Forschungsergebnissen der Frau Embacher im obigen Artikel, bezogen auf Österreich, nichts ändern. Nämlich:
Von den Christen in Nigeria oder Aegypten ist weder in dem obigen Artikel, noch in meinem Kommentar eine Rede. Auch wird kein Vergleich angestellt, was besser oder schlimmer ist. Selbst wenn Millionen Christen in Indien oder Indonesien verfolgt werden, aendert es nichts an der Tatsache, dass die Rechtsextremen/Rechtspopulisten in Oesterreich und DE vom Judenhass zum Muslimhass switchen. Verstaendnisschwierigkeiten haben Sie trotz meines Statements “..KEINER ethnischen und religioesen Gruppe” anscheinend immer noch.
Wie bereits erwaehnt: Es ist ein verzweifelter Ablenkungsversuch, und ein gern benutzes Mittel in Diskussionsforen, wenn man nichts zur Sache beizutragen hat, und wenn man in der Diskussion seine eigene Agenda durchsetzen möchte. Im englischen nennt man es einen ‘Red Herring’. Dumm, wer drauf reinfaellt. Nice try, though.
Wer in eigener Sache zur Moralkeule greift, der sollte immer an den berühmten Balken denken. Aber naja…
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Dybth: Sie haben Recht. Wer sich für die Ausgrenzung/Diskriminierung der Christen anderswo auf der Welt einsetzt, der sollte zuerst bei den Minderheiten vor der eigeneren Haustür kehren, und nicht relativieren, dass es für die Muslime hier durch Geert Wilders weniger bedrohlich ist, weil es in Afrika viel schlimmeres gibt. Belassen wir es dabei.
[Kommentar wegen Unsachlichkeit und Abwertung von Religionsgruppen geloescht]
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Dybth: Da scheint der innere PImaten-Instinkt die Kontrolle uebernommen zu haben.