Taten statt Worte

Bei Guenther Jauch war am 13. November 2011 das Thema “Terror von rechts – haben wir die braune Gefahr unterschätzt?”. Folgendes wurde bestaetigt, worauf ich schon seit langem hinweise:

[…]Neonazi-Aussteiger Manuel Bauer bestätigte die Einschätzung Cem Özdemirs, dass Rechtsextreme das Gefühl haben, dass zu tun, was andere denken aber sich nicht trauen. Und dieses Gefühl werde durch Äußerungen von Politikern und – in Anspielung auf Thilo Sarrazin – Publizisten noch verstärkt.[…] (Quelle) 

Schon waehrend der Asyldebatte nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Stimmung durch die geistigen Brandstifter angeheizt. Ich meine mich an einen Fall erinnern zu koennen, wo ein junger Mann – der einen Brandschlag auf das Haus von Tuerken veruebt hatte – gesagt hat, dass er nur das getan hat, was die Leute denken. Er handele, waehrend die Politiker nur reden. Er fuehlte sich ermutigt, zu agieren, weil er glaubte, den Willen der Mehrheit umzusetzen.

Worte sind nicht wirkungslos. Diese Worte, besonders wenn sie von oeffentlichen Personen kommen, schaffen eine Atmosphere, in der solche Taten erst moeglich werden (Stichwort: Tabubruch). Wenn dann auch noch eine Gruppendynamik entsteht, dann brennen Haeuser.

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