Selbsthilfegruppe politisch verfolgter Frauen

Bei der Schlagzeile denkt man an vieles, aber sicher nicht an das, was jetzt kommt: Diese armen, sanften, lieben Frauen fuehlen sich in der Bundesrepublik politisch verfolgt, weil sie Nazis sind. Jawohl, Rechtsextremistinnen..Nazinnen sozusagen ;)

Angestelltinnen fuehlen sich am Arbeitsplatz diffamiert, Geschaeftsfrauen fuehlen sich wegen ihrer Gesinnung bei Auftraegen uebergangen, jobsuchende Nazinnen werden ignoriert. Keine/r will sie, keine/r mag sich mit den Deutschen Maedels der Neuzeit abgeben. Was ist unter diesen unertraeglichen Bedingungen naheliegender, als sich in einer “Selbsthilfegruppe politisch verfolgter Frauen” unter Gleichgesinnten zusammenzuschliessen? Die Gruendung der Gruppe erfolgte bereits Anfang 2009, und wie ich erst heute erfahren habe, wurde die eigens dafuer angelegte Webseite im ‘Weltnetz’ (Nazi-Terminologie fuer: Internet) mit dem Namen “Jeanne D” (D steht fuer Deutschland) wegen einer Hausdurchsuchung vom Netz genommen. Dort heisst es:

[…]aufgrund der heutigen Hausdurchsuchung und der versuchten Kriminalisierung der Seite “Jeanne- D.info”, der Vorwurf der Volksverhetzung steht im Raum, nehmen wir die Seite bis zur abschließenden Klärung des Sachverhaltes vom Netz.

Auch wenn die Vorwürfe unhaltbar sind, sehen wir uns zu diesem Schritt gezwungen, da diese Vorwürfe dem Wesen und Wirken von Jeanne- D. klar widersprechen.

Der Rechtsbruch ansich, auch die bloße Vermutung desselben sind unserer Motivation fremd. Vielmehr fordern wir geltendes Recht ein.[…]

Quelle: www.jeanne-d.info

Aber fangen wir ganz von vorne an: Anfang 2009 verkuendete die NPD Frankfurt am Main die Gruendung der sog. ‘Selbsthilfegruppe’:

Liebe Vertreter nationaler Bewegungen,

wir bitten Euch um Eure Unterstützung beim Bekannt machen unserer neu gegründeten Selbsthilfegruppe: “Jeanne D., Selbsthilfegruppe für politisch verfolgte Frauen und deren Familien in Zeiten der BRD”. “Jeanne D.” ist abgeleitet von “Jeanne d’Arc” und steht in diesem Sinne selbstverständlich für “Jeanne Deutschland!

“Wie Ihr aus eigener Erfahrung selbst wisst, werden Deutsche, die sich auch nur ein wenig national oder patriotisch in BRDeutschland für ihre Heimat engagieren nur zu gerne mit Lügen und Falschdarstellungen öffentlich diffamiert. Das betrifft jede einzelne Person, gleich welchen Alters und gesellschaftlichen oder beruflichen Status.

Wir wollen uns als selbst Betroffene widerlichster Diffamierungen, die wir uns nie im Leben etwas zu Schulde kommen haben lassen, außer hin und wieder einmal falsch zu parken, in dieser Situation aufgefangen und ernstgenommen wissen. Es ist kein Spaß, als Angestellter seine Arbeitsstelle zu verlieren oder als Selbstständiger, seine Aufträge storniert zu sehen, weil ein paar picklige, anonyme Antideutsche sogenannte “Outing”-Schmierereien verteilen und öffentliche Stellen, sowie öffentliche Medien darauf sogar noch anspringen.

Mit der Gründung von “Jeanne D.”tun wir hier einen ersten Schritt, den Betroffenen dieser Hetzkampagnen als Opfer politischer Verfolgung öffentlichen Status zu verschaffen. Schließlich ist es die Angst genau vor dieser Situation, die die Menschen in Deutschland dazu bringt, sich selbst zu verleugnen und vom öffentlichen Meinungsdiktat unterdrücken zu lassen.

Wir wollen, dass unsere Fälle dokumentiert werden und dass das uns geschehene Unrecht auch als solches rechtlich verfolgt wird. Dazu wollen wir uns innerhalb der Selbsthilfegruppe mit Rat und Tat beistehen.
Selbsthilfe, warum nur für Frauen?

Männer sind genauso willkommen, dennoch, habt Ihr schon einmal einen Mann gesehen, der freiwillig um Hilfe gebeten hätte, wenn es um eine solche alle Lebensbereiche umfassende Situation ginge? Bestenfalls besucht er die nächste Demonstration. Dieser Weg des Verarbeitens bleibt den meisten Frauen verschlossen, nicht nur weil der Besuch einer Demonstration unberechenbar gefährlich geworden ist, sondern weil wir im Gegensatz zum “Gender mainstreaming” wissen, dass Frauen soziale Wesen sind und den Kontakt, die Aussprache mit anderen Frauen brauchen. Das geht nun mal nicht mehr, wenn die Dorfgemeinschaft vor Ort uns “nationale” Frauen ausgrenzt. Deshalb wollen wir den betroffenen Frauen dort eine Gemeinschaft bieten, wo sie keine mehr haben und eine brauchen sollten, die ihnen den Rücken stärkt und in der sie sich offen und kreativ einbringen können.

Denn Ausgrenzung und Isolation sind die Würde des Menschen verletzende Verhaltensmaßnahmen, die einer Frau, die Verantwortung trägt für Kinder, Familie und in vielen Fällen auch Beruf, unnötig Kraft und Lebensfreude, ihre Lebensenergie rauben. Kindererziehung, d.h. mit Kindern diesen BRD-Alltag bewältigen, ist 24h politische Basisarbeit. Nicht, weil wir die Kinder politisch indoktrinieren, wie die Denunzianten behaupten, sondern weil stolze, selbstbestimmte Menschen wie wir, sich durch ihre bewusste Ganzheitlichkeit in allen Lebensbereichen von der angepassten Mitläufermasse unterscheiden.

Wir wollen gemeinsam individuelle und kreative Wege finden, gut und erfolgreich mit dieser neuen Lebenssituation als individuelle Opfer akuter politischer Verfolgung umzugehen.

Wir bitten Euch, diesen Artikel, die folgende Weltnetzseite und die E-Mail-Adresse zu veröffentlichen bzw. mit Eurer Seite zu verlinken, um den betroffenen Frauen und deren Familien die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu bieten.

Wir haben uns aus der akuten Notsituation heraus gegründet und wollen für Frauen, ihre Männer und Kinder in ähnlicher Not da sein. Wir freuen uns aber auch über Mitstreiter, die die Dokumentation der Fälle verlässlich mitbetreuen könnten.

Jeanne D. – Selbsthilfegruppe für politisch verfolgte Frauen und deren Familien in Zeiten der BRD

Weltnetz:www.jeanne-d.de

Quelle: www.npdfrankfurt.de/index.php/menue/24/thema/3144/id/2933/anzeigemonat/01/akat/10/anzeigejahr/2009/infotext/Jeanne_D.-Selbsthilfegruppe_fuer_politisch_verfolgte_Frauen_und_deren_Familien/Themen.html

“Selbsthilfegruppe”…ach wie niedlich. Und politisch verfolgt fuehlen sich die Nazinnen in DE auch noch. Sie verlangen Schutz vom Grundgesetz, welches sie nicht anerkennen, ja sogar bekaempfen. Schutz, den sie Minderheiten und Andersdenkenden nicht geben wuerden, waeren sie an der Macht. Die armen Nazis. Fast koennten sie einem leid tun…wenn sie nur nicht Fremden, Fremdaussehenden, Andersdenkenden, etc.  Leid antun wollen wuerden.

Es ist richtig, dass menschenfeindliches Gedankengut in der Gesellschaft geaechtet wird, und dass man es auch zeigt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei den rechten Akteuren um Maenner oder Frauen handelt. Dass die Damen den Herren in ihrem Hass auf Auslaender, Juden, Muslime etc. in nichts nachstehen, das hat man auch an dem weiblichen Mitglied des Zwickauer Terror-Trios, Beate Zschaepe, gesehen.

Mehr ueber die Nazinnen koennt ihr hier und hier lesen.

Vielen Dank an Audrey fuer den Hinweis.