Mit Muslim verheiratet – Vikarin muss gehen

Das mit der Toleranz in religioesen Fragen ist immer so eine Sache. In jeder Religion gibt es anscheinend Grenzen:

 […]Trotz Kritik will die Evangelische Landeskirche in Württemberg eine Vikarin, die einen Muslim geheiratet hat, nicht weiter auf den Pfarrdienst vorbereiten. „Der Pfarrdienst ist ein ganzheitlicher Beruf, Spannungen durch grundsätzliche religiöse Differenzen im Pfarrhaus könnten in die Gemeinde hineingetragen werden“, sagte Kirchensprecher Oliver Hoesch am Dienstag. Da das Vikariat auf den Pfarrdienst vorbereite und auf die Ordination abziele, seien bei einer mit einem Nichtchristen verheirateten Person die rechtlichen Voraussetzungen nicht gegeben.

Eine Ausbildungsvikarin aus dem Kirchenbezirk Crailsheim hatte im August einen Mann muslimischen Glaubens aus Bangladesch geheiratet. Daraufhin wurde sie von der Kirchenleitung vom Dienst suspendiert und zum 31. Dezember entlassen. Gegen das Vorgehen des Oberkirchenrats hatte sich die für Vikare und unständige Pfarrer zuständige württembergische Vereinigung gewandt. Sie forderte, die Vikarin zumindest bis zur Ordination zu führen, damit sie danach in einer anderen Landeskirche ihren Beruf ausüben könne. „Durch die Entlassung wird ihr diese Möglichkeit genommen“, kritisiert die Vereinigung.

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