Erdogan macht es den Tuerkei-Kritikern nicht leicht

Der tuerkische Premier Erdogan macht es den Ein-Prozentlern und anderen Tuerkei-Kritikern immer schwerer, sein Land zu bashen. Nun hat er sich auch noch bei den Kurden fuer die Massaker der 1930er Jahre entschuldigt.

Was Erdogan macht ist allerdings nie gut genug. Die Argumente aus dem ‘tuerkei-kritischen’ Lager werden lauten: “Und was ist mit den Armeniern? Wann entschuldigt er sich fuer die tuerkischen Ubahn-Schlaeger in Deutschland? Wann versoehnt er sich mit Israel?” etc. etc. Das war schon so, als im Sumela-Kloster Christen zum ersten Mal seit 84 Jahren eine Heilige Messe feiern durften. Auch nach seiner Ankuendigung, dass den juedischen und christlichen Minderheiten die enteigneten Immobilien zurueckgeben werden wird, hoerte man aehnliche Argumente.

Nichts ist fuer die Rechtspopulisten gut genug. Solche frohen Botschaften stehen den eigenen Vorurteilen nur im Wege. Alles was der Muslim Erdogan sagt und tut, ist selbstverstaendlich nur Taqiyya.

Fakt ist, dass die Tuerkei noch nie so demokratisch war, wie unter der jetzigen Regierung. Noch nie genossen Minderheiten so viele Rechte. Noch nie ging es der Tuerkei wirtschaftlich so gut. Das sollte man einfach mal anerkennen, auch wenn man weiss, dass noch einiges zu tun ist. Ich bin der Meinung, dass die Leistungen der letzten 10 Jahre beachtlich sind.

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