Wer moechte fuer den Hetzer spenden?

Waehrend Menschen wie Henryk Broder und Hetzseiten wie PI-News keine Einsicht zeigen, und mit der JetzterstRecht-Mentalitaet so weitermachen, als haette es die Anschlaege in Oslo und Utoya nicht gegeben, hat einer der Vorbilder von Anders Breivik es ein bissl schwerer in Norwegen:

[…]Arbeit verloren, die Wohnung gekündigt, im Internet betteln gehen müssen und dann auch noch im Fernsehen verarscht werden: Peder Are Nøstvold Jensen hat es schwer, seit er sich im August selbst als der islamkritische Hetzer geoutet hat, der seit 2005 unter dem Pseudonym “Fjordman” durch die einschlägige Internetszene gegeistert war.

Die Osloer Sozialfürsorgeeinrichtung, für die der 36-jährige gearbeitet hatte, gefiel Jensens Nebenjob als “Fjordman” offenbar nicht so besonders, und weil auch die Wohnung weg ist, habe er beschlossen an anderer Stelle neu anzufangen, zitiert ihn der norwegische Rundfunk NRK.

Nun muss man zwar auch als Arbeitsloser im Sozialstaat Norwegen nicht am Hungertuch nagen, aber “Fjordman” hielt es jedenfalls für angebracht, einen Spendenaufruf in eigener Sache zu starten. “I would be grateful if you donated a few bucks”, schreibt er auf dem Blog “Vlad Tepes”. Andere gleichgesinnte Internetseiten linken zu diesem Spendenaufruf  – und darf man aus den Kommentaren schließen: offenbar nicht vergebens.[…]

[…]”Wenn Fjordman zweihundertmal im Manifest eines Massenmörders genannt wird, muss er schon ertragen, ein wenig rangenommen zu werden.”[…] (Quelle)

Ich unterstelle mit meinem obigen Kommentar Henryk Broder nicht, dass er mitverantwortlich fuer die Tat des christinistischen Terroristen Anders Breivik war. Aber Fakt ist, dass seine Schriften den Taeter inspririert haben. Broder sollte ein bissl Verantwortung fuer sein Gesprochenes und Geschriebenes uebernehmen, und wenigstens einsehen, dass auf seine rechtspopulistische Hetze auch Taten folgen koennen…Zuegele deine Zunge ein bissl, weis(s)er Mann.

Es ist auch fuer mich unverstaendlich, warum Broder nach wie vor von den oeffentlichen Medien hofiert wird, und seine Thesen nicht kritischer hinterfragt werden. Das sollte man eigentlich erwarten, wenn man in dem Manifest eines Terroristen etliche Male vorbildlich erwaehnt wurde.

Lesetipps: