Necla Keleks Pamphlet ueber die Gastarbeiter

Es ist viel ruhiger um den einstigen Star der sog. ‘islamkritischen’ Szene Necla Kelek geworden. Aber ab und zu meldet sich die ‘Integrations- und Islamexpertin’ zu Wort…zu besonderen Anlaessen: Diesmal zu dem 50-jaehrigen Anwerbeabkommen zwischen der Tuerkei und Deutschland.

Da sie – die vergessliche Tochter eines Gastarbeiters – eines mit PI-News gemeinsam hat, naemlich den Hass auf ihre ehemaligen Landsleute und deren Religion, wird sie dann wie gewohnt von den rechtsradikalen Hetzern hofiert und gewuerdigt:

Eine Meinung dazu im Kommentarbereich von PI-News, welches eine absolute Ausnahme ist:

Gibt es denn eigentlich ein Thema, wo sich die Bratwurstmigrantin und das Allroundtalent Kelek nicht auskennt? Hier koennt ihr den Artikel von Necla Kelek in der FAZ lesen.

Es wird sich immer wieder in den Hetzblogs darueber aufgeregt, man wuerde behaupten, dass die Tuerken Deutschland aufgebaut haetten. Auch spricht Necla Kelek in ihrem Artikel von ‘Opfern’. Das ist falsch, und jeder mit einem einigermassen gesunden Menschenverstand weiss es: Die tuerkischen Gastarbeiter haben Deutschland natuerlich nicht alleine aufgebaut, sondern mitaufgebaut. Das sollte man trotz allem Hass gegenueber den Tuerken auch akzeptieren und wuerdigen. Unter welchen Umstaenden dieses z.T. geschehen ist, und was mit ‘Opfern’ gemeint sein koennte, hat Guenter Wallraff in seinem Buch “Ganz unten” deutlich aufgezeigt.

Unterm Strich sollte man akzeptieren, dass das Anwerbeabkommen damals zum Nutzen der beiden Staaten war. Deutschland brauchte billige Arbeitskraefte, und der Tuerkei ging es wirtschaftlich schlecht. Entgegengesetzt der Meinung, dass die Tuerken nicht dankbar waeren, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die allermeisten Tuerken der aelteren Generation mit denen ich gesprochen habe, sehr dankbar fuer die Chance waren, der Armut in ihrem Heimatland entfliehen zu koennen. Zum Glueck gibt es auch genug Menschen in DE, die die Arbeitsleistung der Gastarbeiter, oft unter den schwersten Bedingungen, anerkennen und wuerdigen.

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