Mein Nachbar, der Nazi

Ein Paerchen erschufte sich ihren Traum: ein Haus am Bodensee. Der neue Mieter der Miteigentuemerin ist freundlich. Bis sie sein braunes Geheimnis lueften und ein Albtraum beginnt. Es scheint keinen Ausweg zu geben. Ihre Anzeige bei der Polizei fuehrt ins Leere, da der Nazi ein Aussteiger sei, und die Polizei sehr zufrieden mit ihm ist.

[…]Im Winter klingelte Mielecke bei Alex, um zu klären, wer wo Schnee kehrt. Dessen Frau öffnete. Mielecke sah eine Hakenkreuzfahne an der Wand. Verstört ging er zurück, tippte am Laptop Suchwörter ein: “Alexander G. Nazi.” Ein paar Klicks weiter stieß Mielecke auf die mittlerweile verbotene Neonazi-Kameradschaft Sturm 34, die im Osten eine ganze Region terrorisiert hatte. Erfuhr, dass der freundliche Alex bei Kameraden “Stürmer” hieß, über den ein Staatsanwalt sagt: “Er hat eine mit viel Ideologie ausgestattete Schlägertruppe geschaffen.” Fassungslos starrte Mielecke auf den Bildschirm.

Er las und las. Wie Alexander G. im März 2006 in Mittweida, Sachsen, auf eine Bank gestiegen und Sturm 34 gegründet hatte. Unter begeisterten “Sieg heil”-Rufen. Zeckenfrei und braun solle die Gegend werden, habe das frühere Mitglied der Skinheads Oberschwaben gerufen. Als die Ermittler zugriffen, packte “Stürmer” aus. Darüber, wie sie ein Kreuz im Stil des Ku-Klux-Klanverbrannten. Mit Hitlergruß und Naziliedern. Wie die Kameraden gegen den Kopf eines Opfers traten wie gegen einen Fußball. Er packte über die “Skinhead-Kontroll-Runden” aus, die sie “SKR” nannten, Streifefahrten, um Opfer zu jagen und mit Schlagringen fertig zu machen. Er selbst habe immer abseits gestanden, wenn sie zuschlugen, sagte G.[…]

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