Das Islambild in den Schulbuechern

[…]Wir haben uns auf Einwanderungsländer beschränkt, in denen Muslime und Nicht-Muslime in einem Klassenraum sitzen. Da geht es um die Frage: Kann ich gleichzeitig muslimisch und beispielsweise deutsch sein? Bücher, die den Islam als “das Andere” beschreiben, sorgen dafür, dass die muslimischen Schüler als nicht dazugehörig gekennzeichnet werden. Und diejenigen, die weniger religiös sind, werden plötzlich mit einem fundamentalistischen Islambild identifiziert.

Dabei, das ist zumindest mein privater Eindruck, spielt die religiöse Zugehörigkeit unter Mitschülern kaum eine Rolle. Unter anderem durch die Schulbücher wird diese Kategorie erst an sie herangetragen. Dabei geben die Bücher ja auch nur den Zeitgeist wieder, und konfrontieren die Schüler mit den Debatten, die in einer Gesellschaft gerade sowieso laufen.[…]

Das vollstaendige Interview mit Susanne Kroehnert-Othmann vom Georg-Eckert-Institut fuer Schulbuchforschung in Braunschweig koennt ihr hier lesen.

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