Galileo lag falsch, die Kirche hatte Recht

Eine Gruppe von US-Katholiban moechte die Wissenschaft auf den Kopf stellen. Sie behaupten nach wie vor, dass die Erde der unbewegliche Mittelpunkt des Universums ist:

[…]Die neue geozentrische Bewegung wurde von dem katholischen Theologen Robert Sungenis gegründet, der ein 700-Seiten-Buch mit dem Titel „Galileo Was Wrong:  The Church Was Right“ (dt. „Galileo lag falsch: Die Kirche hatte Recht“) geschrieben hat. […]

Unter anderem begruenden die Christaleban ihre Thesen mit angeblichen neuen Erkenntnissen:

[…]„Wissenschaftliche Belege, die uns im Laufe der letzten 100 Jahre verfügbar wurden und noch nicht bei Galileos Konfrontation, zeigen, dass die Position der Kirche in Bezug auf die Unbeweglichkeit der Erde nicht nur wissenschaftlich haltbar ist, sondern das tragfähigste Model des Universums darstellt.“[…] (Quelle)

Papst Johannes Paul II. beauftragte 1979 die Paepstliche Akademie der Wissenschaften die Theorien Galileo’s zu ueberpruefen, die dann ihre Untersuchungsergebnisse 1992 dem Papst uebergab. Aufgrund dieser Ergebnisse gestand die Kirche ihr Irrtum ein und rehabilitierte Galileo, der vor knapp 400 Jahren gezwungen wurde, seine Aussagen zurueckzunehmen.

Werden diese religioes Verblendeten als naechstes anzweifeln, dass die Erde rund ist?

Dieses Beispiel zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass man eine Religion nicht nach einigen wenigen irrationalen, irrgeleiteten Extremen beurteilen sollte.

Mehr zum gleichen Thema gibt es auch in der Los Angeles Times.