Film Tipp: Idiocracy

Noch bevor Thilo Sarrazin sich der Thematik der vererbaren Dummheit und der Abschaffung des Heimatlandes annahm, gab es einen Kinofilm, der sich mit seinen Sorgen in satirischer Weise beschaeftigte: Idiocracy. Die Welt wird duemmer, weil sich die Dummen schneller vermehren, und die Akademiker sich eher auf ihre Karriere konzentrieren, als Kinder zu zeugen. Deswegen wird die Welt in 500 Jahren nur noch von dummen Menschen bevoelkert. Was passiert, wenn ein durchschnittlicher Mensch unserer Zeit eingefroren wird, und 500 Jahre spaeter aufwacht..als der intelligenteste Mensch der Welt?

Aus Wikipedia:

Zu Beginn des Films wird die heutige US-amerikanische Gesellschaft verspottet und gegenwärtige Entwicklungen beschrieben. Unter Anderem wird z.B. der Missstand thematisiert, dass Akademiker keinen Drang verspüren, Kinder in die Welt zu setzen. Der Film illustriert dies an einem (zunächst) jungen Akademiker-Ehepaar, das über circa 15 Jahre hinweg immer wieder neue Argumente dafür anführt, zunächst ohne Kinder weiterleben zu wollen, bis es für beide irgendwann zu spät geworden ist. Kontrastiert wird dieses Bild durch eine sich rasant vermehrende Unterschicht.[…]

[…]In Idiocracy sind gesellschaftskritische Elemente offensichtlich. Der Titel ist eine Anspielung auf die fiktive Gesellschaftsform der Idiokratie – der Herrschaft der Dummen. Indem sich die dystopische Gesellschaft nur noch für substanzlose Oberflächlichkeiten und unmittelbare Bedürfnisbefriedigung interessiert, kommt es zu einem dramatischen Kultur- und Werteverlust. Ferner wird Kritik am gesellschaftlichen Einfluss der Konzerne auf diesen Prozess geübt. Am Endpunkt dieser fiktiven Verdummung entsteht eine Gesellschaft, die nicht einmal mehr in der Lage ist, auch nur die grundlegendste Infrastruktur aufrecht zu erhalten, weil das Individuum sich willig der Bedürfnisbefriedigung hingibt und nicht mehr in der Lage ist, Probleme zu lösen und die Lage zu verbessern.[…]

Ich empfehle den Film unbedingt in der englischen Originalfassung anzuschauen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass besonders der US-Amerikanische Praesident Camacho, gespielt von dem african-american Schauspieler Terry Crews (Foto rechts), in der deutschen Fassung sehr unwitzig wirkt.

Hier ist der Trailer: