Rassismus-Skandal bei der Equippe Tricolore

Den Rassismus-Skandal bei dem franzoesichen Fussballverband hat der ehemalige Spieler Liliam Thuram kurz und buendig auf den Punkt gebracht:

[…]Blancs ehemaliger Mannschaftskamerad Liliam Thuram, der seit Jahren gegen Rassismus kämpft, wies darauf hin, dass das Gerede hinter den verschlossenen Verbandstüren nichts anderes sei als das, was in der Gesellschaft geschehe: “Das ist der Irrglaube, die Hautfarbe bestimme Qualitäten und Schwächen eines Menschen”, so Thuram: “Wenn Sie schwarz sind, dann müssen sie athletisch sein – und weniger intelligent.”

Solange die Gesellschaft nicht lerne, dass die Hautfarbe nicht die Fähigkeiten einer Person definiere, kämen solche Vorurteile eben immer wieder zurück. Thuram hält die Überlegungen der Verbandsspitzen für “uneingestandenen Rassismus.” Und im Übrigen die ganze Debatte um Spieler mit doppelter Staatsbürgerschaft für ein Scheinproblem: “Die besten spielen am Ende eh für Frankreich. Nur die, die das höchste Niveau nicht erreichen, spielen dann für schwächere Länder.” (Quelle)

Man brauch sich nur umzuschauen, was gerade in Europa – und insbesondere in Frankreich – bezuegl. der Diskriminierung von ‘Migranten’ los ist, um zu sehen, wie recht Monsieur Thuram hat.

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