Tuerkei: Morde an Christen

In den Jahren 2006 und 2007 schockierte eine Mordserie an Christen die Öffentlichkeit. Die Täter waren jedes Mal schnell gefasst: sehr junge Männer, aufgehetzt und nationalistisch verblendet, “verwirrte Einzeltäter” hieß es schnell. Aber beim aktuellen Prozess in Malatya werden – wieder -Verbindungen zu höchsten Militärkreisen offenbar.

[…”2003 erklärte ein dem Militär nahestehender Rat für Nationale Sicherheit christliche Missionare zu einer Gefahr für das Land. Danach begannen auf verschiedenen Ebenen Kampagnen gegen vermeintliche Missionare. Einige islamische Theologen brachten Bücher heraus, in denen genauso wie in einigen Medien gegen die Christen Stimmung gemacht wurde. Über die Gefahr ausländischer Missionare wurden Vorträge vor Soldaten und Geheimdienstmitarbeitern gehalten. Nachdem diese allgemeine Atmosphäre der Bedrohung geschaffen worden war, trat ein Kommandant der Militärgendarmerie auf und gab einem Geheimdienstmitarbeiter den Auftrag, unter arbeitslosen Jugendlichen in Malatya Kandidaten zu finden, die bereit wären, für das Vaterland einen solchen Auftrag auszuführen.”[…]

Offenbar wurde aus Teilen der ehemaligen Machthaber – das tuerkische Militaer – wieder einmal versucht, Stimmung gegen die Regierungspartei des Ministerpraesidenten Erdogan zu machen.

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