SPD muss kontroverse Ansichten und Personen aushalten

Heisst das, dass evtentuelle Mitgliedsantraege von Menschen wie Pierre Vogel, Udo Voigt etc. angenommen werden wuerden? Sind die folgenden ‘kontroversen’ Ansichten in der SPD nun tragbar?

[…]

“Hitler ist Stalin bloß zuvorgekommen”

“Die Juden sind doch selbst schuld, wenn man sie nicht mag!”

“Die Gaskammern hat es nie gegeben.”

“Israel betreibt Nazi-Politik.”

“Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.”

“Der Neger schnackselt gern.”

“Aids ist eine Strafe Gottes.”

[…] (Quelle)

An diejenigen, die immer noch mit der Meinungsfreiheit argumentieren: Es geht hier nicht um Meinungsfreiheit. Es geht um Prinzipien, wofuer eine Partei steht und welche Ziele es verfolgt. Jeder Verein hat ein Grundsatzprogramm und Regeln. Wer sich nicht an diese Regeln und Prinzipien haelt, der/die  muss damit rechnen,  ausgeschlossen werden. Das hat die CDU z.B. mit Rene Stadtkewitz getan, als er Geert Wilders nach Berlin einlud. Dass Sarrazin nicht aus der Partei ausgeschlossen wurde, bedeutet nichts anderes, als dass seine kruden Thesen sich weitgehend mit den Prinzipien der SPD decken, oder zumindest denen nicht widersprechen.

Es sollte der SPD zu denken geben, wenn islam- und fremdenfeindliche Hetzseiten, wie PI-News, sich einen Bundeskanzler Sarrazin wuenschen, und die NPD mit dem Buch und den Aussagen von Thilo Sarrazin wirbt, ja ihm sogar den Posten des Auslaenderrueckfuehrungsbeauftragten anbietet.

Eine ausfuehrliche Analyse zu der Causa Sarrazin und die Realitaetsverleugnung der SPD findet ihr in der ARD-Mediathek.