Was will Necla Kelek eigentlich?

Hier ist ein interessanter Artikel von dem britisch-deutschen Journalisten Alan Posener, der auch mal staendiger Autor beim Blog AchGut war, bis ihm die Zusammenarbeit von Henryk Broder aufgekuendigt wurde. Das spricht eigentlich fuer ihn.

Ich habe Bücher und Artikel von Necla Kelek gelesen. Ich habe sie persönlich getroffen. (Sie war mir auf Anhieb sympathisch. Über das Treffen werde ich demnächst in der „Welt“ berichten.)

Trotzdem weiß ich nicht genau, was sie will. Es ist ja bekannt, dass sie in ihrer Doktorarbeit dem Islam eine eher positive Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung und damit Integrationsfähigkeit junger Zuwanderer zuschreibt, während sie in ihrem Buch „Die fremde Braut“ eher das Gegenteil behauptet. Diesen Widerspruch führt sie auf den Druck zur positiven Bewertung des Islam zurück, dem sie bei der Abfassung ihrer Doktorarbeit ausgesetzt war – was hieße, dass sie ihre eigene Überzeugung zurücksetzte und ihre eigenen wissenschaftlichen Ergebnisse fälschte, um den begehrten akademischen Titel zu erlangen. Besser als abschreiben vielleicht, aber doch bedenklich.

Meine eigene These ist, dass sie selber nicht genau weiß, was sie meint und will. Das ist ehrenwert. Der Platz zwischen den Stühlen ist nicht der schlechteste. Warum bekennt sich Necla Kelek aber nicht dazu? Warum baut sie eindeutige Feindbilder auf, obwohl sie selbst zwiespältig empfindet?

…bitte weiterlesen auf starke-meinungen.de

Hierzu moechte ich auf den Artikel Die Wandlung der Wissenschaftlerin Necla K. verweisen, und auch empfehlen, die Leserkommentare zu lesen.

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