PRO Koeln ist verfassungsfeindlich

Der PI-Gruender Stefan Herre auf dem Pro-Koeln Neujahrsempfang

Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen hat die Bewertung von islamfeindlichen „Pro“-Gruppierungen verschärft und damit über das Bundesland hinaus ein Signal gesetzt. Der Versuch von „Pro NRW“, „durch ein bürgerliches Gewand den Stempel der Verfassungsfeindlichkeit um jeden Preis zu vermeiden, ist gescheitert“, sagte am Montag Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) in Düsseldorf bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts für das Jahr 2010. In der umfangreichen Broschüre werden im Kapitel über den Rechtsextremismus „Pro NRW“ und der eng liierten Gruppierung „Pro Köln“ mit zusammen 350 Mitgliedern „tatsächliche Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche Bestrebungen“ bescheinigt.[…] (Quelle)

Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Hetzblog PI-News nicht ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Es gab regen Kontakt zwischen der PRO-Bewegung und dem Gruender von PI, Stefan Herre, bevor sich die PiPiFanten der neuen Partei, DIE FREIHEIT, zugewandt haben. Das missfiel den PROs so sehr, dass sie diesen offenen Brief an Stefan Herre verfassten. So schreiben sie z.B. bezueglich der Zusammenarbeit zwischen PRO und PI:

[…]Wir möchten vorausschicken, dass zwischen PI und der Pro-Bewegung immer einer kritischer und gerade deshalb konstruktiver Dialog geherrscht hat. Du kennst durch Deine regelmäßige Teilnahme an Veranstaltungen unserer Bürgerbewegung, aber auch durch die intensiven Gespräche mit unserer Führungsmannschaft pro NRW und pro Köln wie kaum ein anderer. Dieser Dialog war stets ein Geben und Nehmen. Wir konnten gewiss manche Anregung für die Arbeit von PI geben, Du hast in den vergangenen Jahren unsere Arbeit im vorpolitischen Raum unterstützt. Das hat beide Seiten vorangebracht. […] Wie Du weißt, hat ein großer Anteil der Leserschaft von PI bei den letzten Wahlen pro NRW gewählt oder hat unsere Bürgerbewegung unterstützt.[…]

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