Kelek: Muslime wissen nicht mit Freiheit umzugehen

Das Multitalent Necla Kelek hat sich bei einer ihrer weiteren Lesungen in Paderborn wieder zu diversen Themen geaeussert. Dabei beeindruckt mich immer wieder das Wissen ueber komplexe Themen der Dame, die eigentlich ‘nur’ eine Soziologin ist.

Es spricht die Politologin und Nordafrika-Spezialistin:

[…]”Zuerst sage ich etwas zur aktuellen Situation in Nordafrika. Dann habe ich für Sie mehrere Stellen aus meinem Buch zusammen gestellt”, eröffnet Necla Kelek ihre Lesung. Der aktuelle Bezug war für viele Zuhörer besonders interessant. So gab Frau Kelek eine Bewertung der jetzigen Situation ab und betonte dabei, dass vor allem Familien- und Sozialrecht in den islamisch geprägten Ländern dringend reformiert werden müssen. Es sei für sie ganz klar, dass wir “an der Lage der Frauen die Freiheit einer Gesellschaft erkennen können.” Sie hoffe, dass durch die Revolutionen eine der wichtigsten Fragen, auch der europäischen Länder, beantwortet werden könne: “Wie können Muslime in der modernen Gesellschaft ihren Platz finden?”[…]

Es spricht die Islam-Historikerin:

Der Islam steckt, laut Kelek, in einem Dilemma. Und das nicht erst seit einigen Jahren, sondern schon seit dem Hochmittelalter, also dem 12. Jahrhundert. Denn zu diesem Zeitpunkt erstarrte er in der arabischen Welt durch die festgelegte Unantastbarkeit, die von islamischen Philosophen fest gelegt wurde. “So wurde dem Islam jede Möglichkeit zur Weiterentwicklung und Innovation genommen.” Der Islam sei so zu einer Fessel geworden.

Es spricht die Islam-Soziologin und Freiheitsforscherin:

“Das Gesellschaftsmodell Islam ist zu einer Herausforderung der europäischen Gesellschaft geworden”, kommt Necla Kelek in der heutigen Zeit an. Denn der Islam “ist nicht nur Glaube, sondern auch gelebte Kultur und Weltpolitik.” Was ist aber das Problem bei der Integration? Worum geht es im Kern ursächlich? “Um Freiheit!” Denn “Muslime wissen nicht mit Freiheit umzugehen.”

Es spricht die Integrationsexpertin und Philosophin:

Nun müsse man sich erst einmal klar werden: “Was genau ist Integration?” Wichtig sei hier zu sehen, dass dazu nicht nur Sprache, Rechte und Pflichten gehören, sondern auch die Vermittlung von Werten gehöre. “Dazu gehören die Grundrechte genauso wie der Imperativ, Kant und die Grundsätze des Christentums”, erklärt Kelek.

Es spricht die Frauenrechtlerin und Islamkritikerin:

Die Islamkritikerin setzt sich vor allem auch für die Belange der Frauen im Islam ein. “Frauen sollen Schleier tragen, weil Männer nicht an sich halten können. Das ist eine Umkehrung der Verantwortung. Die Männer müssen sich selbst beherrschen und das kann man in einer modernen Gesellschaft auch erwarten. Es sind also die Männer, die sich verschleiern müssten”, wirft sie provokant in den Raum und erntet dafür Applaus aus dem Zuschauerraum.

Es spricht die Rechtswissenschaftlerin, Islamwissenschaftlerin und Diskriminierungsforscherin:

Vor allem bei Kindern sei das Kopftuch fehl am Platz. “Das Kopftuch qualifiziert das Kind als Sexualwesen. Kinder mit diesem Stigma aufwachsen zu lassen wiederspricht dem Grundgesetz und dem Bildungsauftrag. Meiner Meinung nach müsste es ein Kopftuchverbot bis zum 14. Lebensjahr geben.” Danach könne jedes Mädchen für sich selbst entscheiden. Eines der großen Probleme sei dabei sicherlich, dass das Kopftuch nicht einfach nur ein Kleidungsstück ist, sondern man als Frau damit das patriarchalische System des Islams anerkenne und öffentlich auslebe. Man zeige so seine eigene Weltanschauung. “Da ist es ganz legitim, wenn eine Frau mit Kopftuch nicht eingestellt wird. Schließlich vertritt sie ganz andere gesellschaftliche Werte.”

Es spricht die Historikerin:

In Europa habe die Aufklärung die Freiheit in die Welt gebracht. Die Europäer seien nicht die Vollstrecker eines Jenseits, sondern Gestalter des Diesseits. “Der Islam hat eine solche Aufklärung noch vor sich”. (Quelle)

Es ist immer wieder erstaunlich, wie Frau Kelek mit ihrem Halbwissen und ihren auswendig gelernten Floskeln die Massen beeindrucken kann. Das spricht nicht sehr fuer den Verstand der Zuhoerer, die wahrscheinlich noch weniger Ahnung von der Thematik haben als Frau Kelek, und zu der Veranstaltung gekommen sind, um sich ihre Vorurteile von DER Kronzeugin bestaetigen zu lassen.

Allerdings sieht es schon etwas anders aus, wenn Necla K. mit intelligenten Menschen debattiert. Hierzu 2 Beispiele: