Friedrichs Forderung der “Sicherheitspartnerschaft” ist kalter Kaffee

Wie hier bereits berichtet, moechte Bundesinnenminister Friedrich eine Art Sicherheitspartnerschaft von den Muslimen einfordern. Haette Herr Friedrich mal kurz auf die Homepage der Deutschen Islamkonferenz geschaut, dann haette er sich seine Forderung sparen koennen. Bereits im Dezember 2008 erfolgte der folgende Eintrag:

Die Teilnehmer der DIK sind sich einig: Extremismus und Gewalt haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Sie bekennen sich zur deutschen Rechtsordnung und der Werteordnung des Grundgesetzes. Das bedeutet auch, sich bürgerschaftlich zu engagieren.

Die Teilnehmer des Gesprächskreises “Sicherheit und Islamismus” haben sich folgerichtig intensiv mit dem Thema Prävention beschäftigt. Vorbeugen ist besser als heilen! Deshalb haben die Teilnehmer des Gesprächskreises eine gemeinsame Verantwortung aller festgestellt, islamistischen Bestrebungen in einem gesamtgesellschaftlichen Schulterschluss entgegen zu wirken. Dabei ist die aktive Mitwirkung der Muslime grundlegend.

Die am Gesprächskreis beteiligten islamischen Verbände bestätigten es als existentielles Anliegen, die ihnen angehörenden Gemeinden gegen Extremismus zu immunisieren. Im Gesprächskreis wurden bereits bestehende Ansätze und auch Vorschläge für künftige gemeinsame Vorhaben von Muslimen und staatlichen Institutionen diskutiert. Aus Sicht der Teilnehmer des Gesprächskreises sollten konkrete Projekte für ein friedliches Miteinander und gegen Gewalt und Extremismus erarbeitet werden. Ein erstes Projekt ist die Erarbeitung einer Publikation mit dem Titel “Muslime für Freiheit und Vielfalt”.

Damit kann der Gesprächskreis Sicherheit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass islamistische Bestrebungen in Deutschland keinen Nährboden finden und insbesondere Jugendliche nicht radikalisiert werden.

Entweder der Herr Bundesinnenminister hat es uebersehen, weil er neu in seinem Amt ist, oder er fischt auf populistische Weise auf Kosten der Muslime nach Waehlern am rechten Rand. Es waere nicht das erste mal, dass die CSU sich der Muslime, Auslaender, Tuerken bedient, um die deutschen Stammtische zu beruhigen.

Danke an Cemile fuer den Hinweis