Der 30-jährige Sohn von Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin fühlt sich als „schwarzes Schaf der Familie“: Richard Sarrazin arbeitet als Ein-Euro-Jobber.
Der Sohn von Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin (66), Richard, lebt von Hartz IV und fühlt sich als Außenseiter. Seine Eltern sagten „eigentlich selten etwas Gutes über mein Leben“, sagte der 30-Jährige der Illustrierten BUNTE. „Ich bin für meinen Vater der Sündenbock, das schwarze Schaf der Familie.“ Derzeit arbeitet Richard Sarrazin, der eine Ausbildung als Bürokaufmann absolviert hatte, als Ein-Euro-Jobber als Garten- und Landschaftshelfer auf einem Friedhof. „Es ist eigentlich ganz gut, arbeitslos zu sein und nicht gebraucht zu werden, weil man dann sein Lebenstempo selbst bestimmen kann.“
Seine Mutter, Grundschullehrerin Ursula Sarrazin, habe ihn viel ermahnt. „Sie ist gern zu streng und übertreibt es mit Verboten und Aufsicht. Das ging mir tierisch auf die Nerven“, sagte Richard Sarrazin BUNTE. Ärger habe es meist ums Ausgehen und falsche Freunde gegeben. (Quelle)
Thilo, wie war das nochmal mit den vererbbaren Genen?


wenn er jetzt noch zum Islam konvertiert und am besten ein Kopftuchmädchen heiratet ist die Geschichte perfekt ;)
papa zeigt hier seine integrationsbereitschaft und soziales verantwortungsbewusstsein;-)
Alfred, du nimmst mir die Worte aus dem virtuellen Mund…
wieso werden die Eltern nicht zum Unterhalt herangezogen?
Bähhh, solche scheiß Eltern können einem das Leben sicher schwer machen. Anstatt jeden Tag wegen denen zu kotzen, sollte er vielleicht wirklich mal einen alevitischen Kulturverein oder so besuchen, die sind bestimmt nett.
er ist doch 30
@ Friederike
Und sie müssen auch noch ein Kopftuchmädchen produzieren. :-D
und hat eine abgeschlossene Berufsausbildung, stimmt…
you made my day:) Geteilt!
Ist das jetzt auf seine DNA zurückzuführen oder auf seine Religion? oder auf beides?
Wenn jemand jetzt ein Antisarrazin schreiben würde, sollte er es dem Sarrazin Jr. widmen. :)
Wie gut, dass der Stamm keine Kontrolle über seinen Apfel hat. Schade für den Apfel, aber gut für die verfeindeten Birnen=) Mal ehrlich, ob diesen Dummdödel das Schicksal seines Jungen wirklich interessiert. Seinem Ego kann sowas nicht schaden.
Der Sohn kann einem nur leid tun, so einen würde ich mir nicht als Vater wünschen.
ibrahim, sicherlich auf beides;
irgendwie find ich es schon sch…, dass man bei einem millionärssohn die steuerzahler zwingt sein hartz IV zu bezahlen. das sollte der liebe papa schön selbst übernehmen! egal, ob der mann 30 oder 40 ist! genug knete hat der papa ja! wo bleibt hier die soziale geschweige denn die familiäre verantwortung?!! es gibt leider genug arme menschen, ohne jegliche zukunftsperspektive, die von hartz IV abhängig sind. Die haben aber keine millionärseltern, wenn sie denn überhaupt familiären rückhalt haben! Nicht falsch verstehen, der vorwurf geht nicht an den sohn, der – wie trefflich von harald klinksiek formuliert – genug zu leiden hat(te) bei solchen eltern!
Sehe ich auch so, man sollte die Eltern zwingen was von dem Vermögen an den Sohn ab zu drücken. Der Sarrazin soll mal schön nach seinem HartzIV Plan leben. Mal sehen ob er wirklich so gut mit dem Geld auskommt wie er das sagt. Hinzu kommt dann noch, dass er sich dann eben einen warmen Pullover anziehen und kalt duschen soll.
Sehr überzeugend Eure Kommentare. Thilo S. muss für seinen 30jährigen Sohn aufkommen, weil er zu den Besserverdienern gehört? So ein Blödsinn. Jeder Mensch ist seines Glückes eigener Schmied – und irgendwann hört die Verantwortlichkeit der Eltern eben auf. Natürlich prägt die Erziehung und das Umfeld einen Menschen, dennoch gibt es immer wieder Menschen, die “ausreißen”, also quasi immun gegen gute Ratschläge und Hilfen sind. Wenn z.B. ein 25-Jähriger 600 Kilometer entfernt von den Eltern wohnt, dann können diese auch keinen Einfluß mehr auf seine Freunde und Co. nehmen. Die Gene können dafür wohl eher nicht verantwortlich gemacht werden, mit anderen Dingen haben sie aber durchaus zu tun. Nur weil Richard S. das “schwarze Schaf” seiner Familie ist, heißt das ja nicht, dass er nicht doch die Intelligenz seiner Eltern geerbt hat. Seine aktuelle Situation schließt ausschließlich daraufhin, dass ER nichts aus seinem Leben gemacht hat. Das mag Bequemlichkeit, falsche Freunde, psychische Probleme oder auch etwas anderes gewesen sein. Sein Vater muss deshalb aber nicht sein Leben lang für ihn aufkommen. Im Übrigen tut er es indirekt, das er Steuern zahlt. Und das dürften nicht wenige sein. Und was meint Ihr wohl, woher Eure und Richards Hartz IV-Einnahmen kommen? Genau!
Ja doch, lieber Uni, keine Sorge, wir zahlen unsere Steuern gern für Richard Sarrazin. Aber vor allem, um Thilo Sarrazin zu entlasten, der so arg geschröpft wird.
Der daraus allerdings auch Ansprüche ableitet (aus “Deutschland schafft mich”):
“Die Prämie – und das wird die politische Klippe sein – dürfte allerdings nur selektiv eingesetzt werden, nämlich für jene Gruppen, bei denen eine höhere Fruchtbarkeit zur Verbesserung der sozioökonomischen Qualität der Geburtenstruktur besonders erwünscht ist.”
Es ist diese Prämie, von der träumt:
“Es könnte beispielsweise bei abgeschlossenem Studium für jedes Kind, das vor Vollendung des 30. Lebensjahres der Mutter geboren wird, eine staatliche Prämie von 50000 Euro ausgesetzt werden.”
Ich frage mich nur, ob Vater Sarrazin seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird. Hier ein paar Auszüge aus einem Interview mit dem Stern:
Stern: Mehr Lehrer, kleinere Klassen, mehr Ganztagsschulen, mehr soziale Projekte – wenn das alles nicht hilft, was dann?
Sarrazin: Wenn eine Frau, die aus wechselnden Verhältnissen drei Kinder allein großzieht und dann ein viertes Kind bekommt, das sie nicht versorgen kann, kriegt sie eine Familienhelferin. Die kostet 4000 Euro Steuergeld, das kann ja nicht die Lösung sein. Die große Frage ist: Wie kann ich es schaffen, dass nur diejenigen Kinder bekommen, die damit fertig werden?
…
Stern: [Thema: Kinder als Armutsrisiko] Das ist eine Frage der Betrachtungsweise.
Nein, nein. Das ist überhaupt keine Frage der Betrachtungsweise. Es ist ein totaler Unterschied, ob ich sage, du bist arm, weil du Kinder hast, oder ob ich sage, du hast in deinem Leben Probleme und du hast zwei, drei und mehr Kinder, obwohl du nicht das Umfeld oder die persönlichen Eigenschaften hast, die Erziehung zu bewältigen. Das Problem gab es jahrzehntelang in den USA, mit den ganzen armen schwarzen Müttern. Es ist ein Zeichen sozialer Verwahrlosung und spricht für ein desorganisiertes Leben. Die Erziehung im Kindesalter spielt eine wichtige Rolle.
Quelle: http://www.stern.de/wirtschaft/job/thilo-sarrazin-kinder-kann-kriegen-wer-damit-fertig-wird-700978.html
Aber es gilt natürlich auch, was Sarrazin in seinem Buch schreibt:
“Für einen großen Teil dieser Kinder ist der Misserfolg mit ihrer Geburt bereits besiegelt: Sie erben (1) gemäß den Mendelschen Gesetzen die intellektuelle Ausstattung ihrer Eltern und werden (2) durch deren Bildungsferne und generelle Grunddisposition benachteiligt.”
Wenn, so frage ich mich, Sarrazin mit seinen Thesen recht haben sollte – warum verteidigen Sie ihn dann?
Anders gesagt: Nur weil Sie versuchen, Ihr Glück zu schmieden, müssen Sie nicht das Denken einstellen.
Lieber Claus,
erst einmal hat jeder Mensch das Recht auf eine eigene Meinung, Sie – und ich ebenso. Ich muss nicht alles gutheißen, was Thilo Sarrazin schreibt oder sagt. Und bei dem Artikel, um den es in diesem Fall geht, handelt es sich nun einmal um den Sohn des Thilo Sarrazin. Meine Stellungname betraf die Kommentare, die darauf erfolgten. Und zu dieser stehe ich. Da Sie nun das Thema ausgeweitet haben, möchte ich Ihnen sagen, dass es nun einmal ein Fakt ist, dass Kinder den Hartz IV-Status allzu häufig “erben”. Das sage ich nicht einfach so daher, ich habe es auch nicht irgendwo gelesen, ich spreche hier aus meiner beruflichen Erfahrung. Menschen, die einfach mal alles was Herr Sarrazin schreibt und sagt, generell für Blödsinn erklären, den fehlt ganz klar die Realitätsnähe. Wenn es nach diesen Menschen, also auch Ihnen, weiterginge, würde sich dieser Zustand von Jahr zu Jahr ausweiten. Sie können auf Sarrazins Thesen schimpfen wie Sie wollen. Er hat mit seinem Buch dazu beigetragen, dass diesem wichtigen Thema endlich öffentlich mehr Bedeutung zukommt. Zum Schaden der Hartz IV-Empfänger, sagen Sie. Zum Vorteil, sage ich. Denn die armen Kinder, denen bisher ein Leben am Rande der Gesellschaft quasi in die Wiege gelegt wurde, bekommen nun vielleicht leichter eine Chance. Sicherlich werden Sie nun abstreiten, dass das Sarrazins Intention war. Vermutlich werden Sie argumentieren, er blicke verächtlich auf die soziale und intellektuelle Unterschicht herab. Vielleicht haben Sie sogar Recht. Vielleicht wollten Sie es aber auch nur herauslesen. Man kann eben viele Dinge im Leben in die eine Richtung oder die andere interpretieren. Und wer nicht vorsichtig ist, nimmt leicht mal die voreingenommene und arrogante Haltung ein, die er einem anderen vorwirft. Können Sie das für sich ausschließen?
Lieber Uni,
Sie schrieben: “Meine Stellungname betraf die Kommentare, die darauf erfolgten. Und zu dieser stehe ich.”
Sie meinen sicherlich Meinungsäußerungen wie diese:
“Und was meint Ihr wohl, woher Eure und Richards Hartz IV-Einnahmen kommen?”
ps: Ist es mein Fehler, wenn Sie nicht merken, dass sich mein Kommentar auf den Ihrigen bezog? Und eben nicht das Thema ausweitete, wie Sie behaupteten?
Sie: “Menschen, die einfach mal alles was Herr Sarrazin schreibt und sagt, generell für Blödsinn erklären, den fehlt ganz klar die Realitätsnähe. Wenn es nach diesen Menschen, also auch Ihnen, weiterginge, würde sich dieser Zustand von Jahr zu Jahr ausweiten.”
Erlaube mir einzuwenden, dass Ihnen schlicht die Grundlage für eine Beurteilung fehlen dürfte.
Sie: “Sie können auf Sarrazins Thesen schimpfen wie Sie wollen.”
Danke. (Aber ist Ihnen aufgefallen, dass ich dies gar nicht tat?)
Sie: “Zum Schaden der Hartz IV-Empfänger, sagen Sie.”
Wo?
Sie: “Denn die armen Kinder, denen bisher ein Leben am Rande der Gesellschaft quasi in die Wiege gelegt wurde, bekommen nun vielleicht leichter eine Chance. Sicherlich werden Sie nun abstreiten, dass das Sarrazins Intention war.”
Wenn es seine Intention gewesen sein sollte, hätte er sie vielleicht zum Ausdruck bringen können. Ich sehe keinen Ansatz, warum sich Sarrazins Wirken in diese Richtung entfalten sollte. Ah, ich sehe gerade, Sie erläutern es auch nicht.
Nun, Sie scheinen eher auf eine fühlende Weise zu denken. Wenn es denn weiterhilft…
Wir werden vom Abschaum regiert, Hochstaplern und Betrügern wie Guttenberg, Merkel und Sarazin. Jagt sie zum Teufel !
Lieber Claus,
Sie schrieben: “Sie meinen sicherlich Meinungsäußerungen wie diese:
“Und was meint Ihr wohl, woher Eure und Richards Hartz IV-Einnahmen kommen?”
ps: Ist es mein Fehler, wenn Sie nicht merken, dass sich mein Kommentar auf den Ihrigen bezog? Und eben nicht das Thema ausweitete, wie Sie behaupteten?”
Ach nein? An welcher Stelle Ihrer beiden Mails gehen Sie denn auf den Artikel, um den es sich bei diesem Kommentar-Reigen handelt, konkret ein? Ach so, richtig, Sie nehmen ja nur Bezug auf meinen Eintrag. Klar, da können Sie natürlich noch weitere Aspekte heranziehen, die das Thema selbstverständlich nicht ausweiten. Dass ich das anders sehe, liegt natürlich an meinem Ihnen unterlegenem Intellekt. Sie waren ja so freundlich mir zu unterstellen, dass ich das Denken eingestellt habe.
Aus diesem Grund verstehe ich wohl auch folgende Äußerung aus Ihrer ersten Mail nicht: “Wenn, so frage ich mich, Sarrazin mit seinen Thesen recht haben sollte – warum verteidigen Sie ihn dann?” – Sehr gute Frage. Ja, warum verteidigt man wohl jemanden, der recht hat? Sie verteidigen sicher lieber Leute, die NICHT recht haben.
Dafür Sie offenkundig immer recht.
Sie: “Wenn es seine Intention gewesen sein sollte, hätte er sie vielleicht zum Ausdruck bringen können.”
Wie gesagt, viele Dinge kann man in zweierlei Richtung deuten. Wer Schlechtes lesen will, der schafft es auch. Im Übrigen habe ich auch gar nicht behauptet, dass es Sarrazins Intention gewesen sei. Ich stellte es lediglich als Möglichkeit in den Raum, wie folgende Sätze doch wohl klar machen dürften: “Vermutlich werden Sie argumentieren, er blicke verächtlich auf die soziale und intellektuelle Unterschicht herab. Vielleicht haben Sie sogar Recht.” Aber ob oder ob nicht, werden Sie wohl genauso wenig beurteilen können wie ich.
Weiter Sie: “Ich sehe keinen Ansatz, warum sich Sarrazins Wirken in diese Richtung entfalten sollte. Ah, ich sehe gerade, Sie erläutern es auch nicht.” Tja, das könnte vielleicht daran liegen, dass ich keine Zeit habe, stundenlange Kommentare zu verfassen, da ich berufstätig bin und auch sonst ein ausgefülltes Privatleben haben. Es könnte aber auch daran liegen, dass das hier lediglich eine Kommentar-Spalte ist. Niemand außer Ihnen möchte hier Diplomarbeiten lesen. Nicht einmal KTzG. Dennoch werde ich Ihnen diesen Punkt selbstverständlich erläutern: Wenn nicht über Missstände geredet wird, können auch keine Taten folgen. Im Umkehrschluss bedeutet das also? Na, kommen Sie darauf? Ja genau, es bedeutet, dass Missstände zuerst einmal als solche erkannt und anerkannt werden. Wer die Diskussionen in den vergangenen Monaten verfolgt hat, weiß, wie viele Politiker und andere “wichtige” Menschen alles schönreden wollten. Und am Ende hieß es plötzlich: Ja, der Sarrazin hat ja nicht mit allem Unrecht. Und plötzlich wurde darüber debattiert, was zu tun sei. Der Theorie folgt die Praxis. Natürlich geht das nicht alles von heute auf morgen, schließlich hat es ja auch mehrere Jahrzehnte gedauert, um den Jetzt-Zustand zu erreichen.
PS: Lieber auf fühlende Weise denken, als immer Schwarz zu malen!
@Würgemeister
Noch einer:
http://www.focus.de/politik/deutschland/affaere-fragwuerdige-wuerde_aid_195454.html