Neue Wahlen – alte Rezepte

Was macht man in Europa heutzutage, wenn man Wahlen gewinnen will? Richtig: Auf die Tuerken, Araber, Muslime, Islam, Migranten setzen, auf die niedersten Instinkte appellieren, und Stimmung machen. Auf diese Weise sichert man sich einen grossen Anteil der Stimmen der Mehrheitsgesellschaft.

Der Präsident will in einem Jahr wieder gewählt werden / Erneut konzentriert er sich auf die Themen Immigration, Integration und Islam

PARIS – Wenn der Wahlkampf des französischen Präsidenten ein Menü wäre, so stünden seine Zutaten für den Hauptgang fortan fest: Immigration, Integration und der Platz der Religion und speziell des Islam in der laizistischen französischen Gesellschaft, die traditionell Kirche und Staat trennt. „In allen unseren Demokratien haben wir uns zu sehr mit der Identität dessen, der ankommt, befasst und nicht ausreichend mit der Identität des Landes, das ihn aufgenommen hat“, sagte Nicolas Sarkozy im französischen Fernsehen und schloss sich David Cameron und Angela Merkel an mit der Feststellung, auch in Frankreich sei der „Multikulturalismus“ gescheitert. Er wolle einen „Islam Frankreichs“, keinen „Islam in Frankreich“.[…] (Quelle)

Genug Angst gemacht hat man ja schon in den letzten Jahren vor dem Islam und den Migranten. Jetzt braucht man nur noch die Fruechte zu ernten. So denken einige Parteien und Politiker zumindest.  Roland Koch ist ja mit der Strategie vor einigen Jahren gescheitert (siehe Lesetipp unten).

Lesetipp: Wahlkampfstrategie: Angst vor dem Tuerken