Manifest der Vielen: Deutschland erfindet sich neu

Das “Manifest der Vielen” ist Gegengift und Pflichtlektüre: Um sich nicht abzuschaffen, muss Deutschland sich neu erfinden. Dreißig profilierte Autorinnen und Autoren schreiben über ihr Leben in Deutschland, über Heimat und Identität, über ihr Muslim- oder Nicht-Muslim-Sein anlässlich der Sarrazin-Debatte. Begriffe wie Migrant, Moslem, Deutscher, Fremder lösen sich dabei immer mehr auf, in den Vordergrund treten kritische Analysen und persönliche Geschichten. Ergebnis ist eine Vielfalt der Stimmen für “das Eigenrecht gelebten Lebens”

Die Buchpremiere ist am 24. Februar 2011

Herausgeberin ist Hilal Sezgin. Sie ist geboren 1970 in Frankfurt am Main, studierte in ihrer Heimatstadt Philosophie und arbeitete danach mehrere Jahre im Feuilleton der “Frankfurter Rundschau”. Seit 2007 lebt sie als freie Autorin in der Lüneburger Heide und schreibt u.a. für “Die Zeit” und die “taz”. Im Frühjahr 2011 erscheint bei Dumont ihr Buch “Landleben. Von einer, die raus zog”.