Kelek: Kopftuch verstoesst gegen das Grundgesetz

[..]Der Islam sei die bestimmende Institution in allen gesellschaftlichen Bereichen. „Dieses islamische Geschlechtermodell aber dürfen wir nicht zulassen.“ Die Gesellschaft müsse für die Schwachen da sein, für Frauen und Kinder. „Die Migrantenkinder dürfen uns nicht verloren gehen, sie brauchen Ganztagsschulen, Sprachförderung, müssen schwimmen gehen und auf Berge steigen.“ Die Mädchen müssten daran gehindert werden, „freiwillig ein Kopftuch zu tragen“. Das Kopftuch verstoße gegen das Grundrecht der Menschenwürde. „Dies alles können sie nicht bei ihrer Mutter lernen, die aus Anatolien kommt.“[…] (Quelle)

Frau Kelek betreibt wieder auf populistische Weise Stimmungsmache. Sie verzerrt, laesst Dinge aus, und redet dem Publikum nach dem Mund. Sie macht aus Firlefanz ein Riesentheater, und stellt es so dar, als waeren es Probleme, die massenweise auftreten.

Frau Kelek, was sagt das Grundgesetz z.B. zu dem Themenkomplex der Erziehung der Kinder, und zu der freien Entfaltung der Persoenlichkeit? Wie geht man mit Eltern um, die ihre Kinder zum Tennis- oder Geigenunterricht zwingen, damit sie irgendwann mal grosse Stars werden? Wie wollen Sie es erzwingen, dass eine junge Person, die sich frewillig fuer das Kopftuch, oder einen Nasenring entscheidet, dieses ablegt? Mit Schlaege und Stubenarrest? Mit Erziehungsmassnahmen in einem staatlichen Internat? Frau Doktor Kelek ist sich wahrscheinlich der Tragweite ihrer Forderungen nicht bewusst. Aber mit ihren Schwarz-Weiss-Malereien laesst sich anscheinend gut punkten, und den Umsatz ihrer Buecher steigern.

Das Allround-Talent Kelek versuchte sich in dem o.g. Artikel als Verfassungsrechtlerin. Die Dame, die vermeintlich fuer das Grundgesetz eintritt, merkt nicht einmal, wie sie Teile des GG in Frage stellt. Gibt es ein Thema, wo sich die Dame nicht auskennt? Von Goethe ueber den Islam bis zum Grundgesetz? Dazu schrieb schon der deutsch-tuerkische Kabarettist Sinasi Dikmen:

[…]Da erschien im intellektuellen Himmel von Deutschland, eine Frau namens Kelek, eine Soziologin- Historikerin, Religionswissenschaftlerin, Journalistin, Schriftstellerin, Alleskönnerin, Alles Besserwisserin, ein weiblicher Karl May, nirgends selber gewesen, aber alles erlebt, gesehen und gehört, und schürte die Angst der Deutschen vor den Türken, polemisierte gegen die türkische Erziehung mit ihren klischeevollen Büchern, Bücher, die mit ihren Titeln schon alles sagen: die verkauften Bräute, die verlorenen Söhne … die Saulusinich weiss, ich weiss, so einen Namen gibt es in der christlichen Geschichte nicht, aber der Name passt schon zu dieser Frau, die Saulusin wird Paulus-in. Halleluja! Ave Kelekum. Oder war das Selamalekum… Gut, zu ihren Gunsten muss man sagen, dass die Deutschen schon bereit waren, an die Front zu ziehen, aber dass das Kommando von einer türkischen Frau kam, bekräftigte den Kampfgeist der Deutschen. Eine einzige Frau, die angeblich nur die Wahrheit sagt, hat den Kampf gegen 60 Wissenschaftleri/nnen, die ihr unterstellt haben, unwissenschaftlich zu arbeiten, in der deutschen Journaille gewonnen. Weil sie das gesprochen hat, was die Deutschen aus dem Munde einer Türkin hören wollten, und sie nehmen ihr alles widerspruchslos ab, genauso wie die Deutschen fest an Winnetou glauben, den edlen Kämpfer, der am Ende seines Lebens das Licht erblickte und Christ geworden ist. 60 Wissenschaftler/innen waren dagegen nur Pseudowissenschaftler/innen, die keine Ahnung hatten, wovon sie redeten und schrieben, nur sie, Winnetou, Cassandra, römische Göttin der Wahrheit, Veritas in einer Person, weissagte den Untergang dieses unseres Landes Deutschland. Aus und fertig mit der Multikulturellen Gesellschaft, schrie sie, schrieb sie, sprach sie. „Stoppt die Islamisierung unserer Gesellschaft,“ schrie sie. „Wehret den Anfängen“ sprach sie, „Das Minarett ist ein Herrschaftssymbol,“ schrieb sie.

Hut ab vor der Dame. Ich nenne dieses Phänomen KELEKISIERUNG der türkischen Gesellschaft. Das ist eine Wortschöpfung von mir, d.h. solange einen Menschen beschuldigen, bis er diese Schuld annimmt. Und das alles macht sie unter dem Motto: „Ich habe viel für die Integration getan.“ Das stimmt, ihre Leistung für meine Integration in Deutschland ist nur zu vergleichen mit der Leistung von Marinerichter Filbinger, und Strauss zusammen.[…]

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