Disco: Gericht verurteilt Rassismus

Wegen seiner Hautfarbe bekam ein Student Disko-Verbot. Ein klarer Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz – stellte erstmals ein Bremer Richter fest.

Recht bekommen hat ein 29-jähriger Jura-Student, der sich durch den Türsteher einer Bremer Disko diskriminiert fühlte. Der hatte ihm den Einlass verwehrt: Grund dafür war die Hautfarbe des Studenten, bestätigten mehrere ZeugInnen. Ein klarer Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das seit 2006 gilt. Das Amtsgericht verhängte ein Schmerzensgeld in Höhe von 300 Euro.

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Im Dezember 2009 hatte sich der junge Mann mit Schul-FreundInnen getroffen, man war gemeinsam auf einer Party gewesen, und wollte anschließend noch abtanzen. Also auf in die Disko. Einer aus der Gruppe, blond und blaue Augen, stand vor ihm in der Schlange. Keine Beanstandung. Er aber – chic gewandet und im Wintermantel – bekam zu hören: “Läuft nicht.” Warum? Das “Gesamtbild” passe nicht. Bloß konnte sich der Türsteher an das anstößige Outfit nicht klar erinnern. Mal führte er einen angeblich hohen Alkoholpegel an, mal sprach er von einem “Gangsteroutfit”. Sein Kollege behauptete gar, der junge Mann habe im T-Shirt vor der Tür gestanden. Ohne Jacke. Im Dezember.

Es müsse doch endlich “jemand anfangen, sich zu wehren gegen den Rassismus”, hatte der Kläger zu Prozessbeginn gesagt. Gerichtlich ist das möglich seit Inkrafttreten des AGG. Bei der Verabschiedung hatten Kritiker vor einer Klageflut gewarnt. Das jetzige Urteil ist rechtskräftig – und das erste seiner Art in Bremen. (Az: 25 C 0278/10). (Quelle)

Obwohl in dem Artikel nicht erwaehnt wird, welcher Religionsgemeinschaft der junge Mann angehoert, loeste es bei den PImaten (PI-News) die ueblichen primitiven Ur-Instinkte aus. Hier sind einige Beispiele:

#7 scholle (13. Feb 2011 10:39)
War ja klar. Dieses Drecksgesetz wird nun für alles Mißbraucht. Ich warte noch drauf, das die ersten Mädels verklagt werden, weil sie aus “Rassismus” nicht mit jeden in´s Bett steigen.

#10 Nassauer (13. Feb 2011 10:44)
Für den Moslemjüngling ist das “Abgewiesenwerden” vor der Disko die höchste Ehrabschneidung (hat mir mal eine Lehrerin erzählt, aus der Erfahrung mit ihren “Schätzchen” – Unglaublich, aber anscheinend wahr)!

#34 Saint George (13. Feb 2011 11:27)
Bettina Wulff möchte Ihren Mann helfen und nur noch Sex mit Moslems haben, das ist Rassismus

#52 Centurio65 (13. Feb 2011 12:07)
Vielleicht jedes Wochenende eine haram Night einführen. Spanferkel grillen usw. Da trennt sich dann automatisch die Spreu vom Weizen!

#61 Migrantenstadl (13. Feb 2011 12:18)
Gilt die Vertragsfreiheit gegenüber den importierten Scheisskanaken etwa nicht mehr?!

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