Wunschtraeume von “Die Freiheit”

Der neue Star unter den Rechtspopulisten, Rene Stadtkewitz, ist sich nicht einmal zu Schade drum, die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig fuer seine fragwuerdige Agenda zu vereinnahmen.

Wollte die im vergangenen Sommer gestorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig in die Politik und eine neue Partei mitgründen? Das behauptet jetzt der ehemalige Berliner CDU-Abgeordnete René Stadtkewitz, der im vergangenen Oktober die islamfeindliche Partei „Die Freiheit“ in Berlin gegründet hat.[…]

[…]Dem widersprachen am Montag Freunde und Weggefährten Heisigs. „Das ist absurd“, sagte Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky, der unzählige Male mit der Richterin gesprochen hat und auf dienstlichen Reisen auch viele persönliche Unterhaltungen mit ihr führte. […]

[…]Ähnlich sieht das Stephan Kuperion, Jugendrichter am Amtsgericht Tiergarten und zur ihren Lebzeiten einer der engsten Vertrauten Heisigs. Es habe zwar mal auf Stadtkewitz’ Initiative hin ein Gespräch gegeben. Dass die Richterin, die nach Angaben Kuperions in keiner Partei war, dem CDU-Aussteiger Zusagen für eine Zusammenarbeit bei der Gründung seiner neuen Partei gegeben habe, hält der Jugendrichter aber für unwahrscheinlich. „Es war nicht ihr Ansinnen, eine Partei aufzubauen.“ Das ist nach Kuperions Ansicht lediglich ein „Wunschtraum“ von Stadtkewitz.[…] (Quelle)

Der Name der Partei “Die Freiheit” erinnert mich ein bissl an “Deutsche Demokratische Republik” oder “Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea)”. Die beiden genannten Laender hatten/haben genauso viel mit der Demokratie am Hut, wie “Die Freiheit’ mit der Freiheit.

Diesen Rechtspopulisten geht es darum, die Freiheit zu haben, eine Atmosphaere des Hasses zu erzeugen, ungestoert zu hetzen, Menschengruppen auszugrenzen, zu diskriminieren und zu deportieren. Rechtspopulisten leben von einem Feindbild. Frueher hatte man die Juden im Visier. Nachdem man damit nicht erfolgreich war, gehen Sie heute gegen den Islam vor. Alles im Namen der Freiheit.

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