Hindus wollen Koran und Bibel verbrennen

So langsam drehen mehr und mehr Menschen durch. Noch vor kurzem wollte ein Christaleban aus den USA den Koran verbrennen, nun versucht offensichtlich ein Inder ihn zu ueberbieten, indem er den Koran UND die Bibel in der Schweiz verbrennen moechte. Ist hier etwa ein Wettbewerb der religioesen Fanatiker ausgebrochen?

“Ich will nicht, dass auch nur ein Kind mit der Bibel oder dem Koran in Berührung kommt», sagt der Inder Tetus Leo Panakal (42, Foto oben), der seit acht Jahren in der Schweiz lebt.”

Was in diesen Büchern stehe, sei böse, unwahr und beschere den Kindern Albträume oder Schlimmeres. Deshalb wollen er und zwei Gleichgesinnte am Freitag um 17.30 Uhr auf dem Bundesplatz Bibeln und Korane verbrennen.[…]

[…]Panakal will sich aber nicht von seinen Plänen abbringen lassen: «Wenn wir unser Leben dabei verlieren, was bedeutet das schon.»[…] (Quelle)

[…]Es wäre nicht das erste Mal, dass Titus Leo Panakal wegen Protestaktionen ins Visier der Polizei gerät. Bereits 2007 wurde er bei einer Protestaktion auf dem St. Petersplatz im Vatikan deswegen verhaftet.[…] (Quelle)

Ich weiss nicht, ob der Inder zu einer fanatischen Ausrichtung des Hinduismus gehoert. Es gibt einen Hindu-Fanatismus, den man in Europa kaum kennt und nicht unterschaetzen sollte. In Sachen Extremismus stehen sie den anderen religioesen Eiferern in nichts nach. Hindutva ist solch ein politisches Konzept dieser religoesen Fanatiker, welches das Ziel hat, Indien nach den hinduistischen Regeln auszurichten. Es ist damit eine Gegenbewegung zum saekularen Staatsmodell, das von Mahatma Gandhi als Loesung für die religioesen Konflikte, hauptsaechlich zwischen Muslimen und Hindus, gesehen wurde und das heute per Verfassung verankert ist.

Im Ausland wurden die Anhaenger dieser religioes-politischen Gruppierung bekannt, als zehntausende von ihnen 1992 am Marsch von Ayodhya teilnahmen, und eine Moschee zerstoerten. Dies wiederum verursachte im ganzen Land Ausschreitungen und Uebergriffe zwischen Muslimen und Hindus, bei der mehr als 2000 Menschen, vorwiegend Muslime, den Tod fanden.