Necla Kelek's Aussagen Vorher, und Nachher

In der FAZ wiederholt Frau Kelek, was sie schon in der Pressekonferenz ueber die biologische und genetische Vererbung von Intelligenz gesagt hatte:

“Die von Sarrazin aufgezeigte Wechselbeziehung von Intelligenz und Demographie wird als biologistisch diffamiert. Dabei scheint schon der gesunde Menschenverstand nahezulegen, dass Ethnien wie zum Beispiel die Völker Anatoliens oder Ägyptens, die über Jahrhunderte von den Osmanen daran gehindert wurden, Lesen und Schreiben zu lernen, bei denen noch heute Mädchen nicht zur Schule gehen dürfen, andere Talente vererbt bekommen, als die Söhne von Johann Sebastian Bach und dass es auch bei der Intelligenz so etwas wie die Gaußsche Normalverteilung gibt.”

Als dann die Empoerung mehr und mehr in den Stunden und Tagen nach der Pressekonferenz zunahm, fing die Opportunistin Necla Kelek an, ihre Aussagen zu relativieren und sich von Thilo Sarrazin’s und ihren eigenen Aussagen zu distanzieren.

z.B. im Deutschlandradio mit Susanne Fuehrer:

Führer: Haben Sie denn eigentlich Einwände gegen einige der Thesen, die Thilo Sarrazin in seinem Buch aufstellt?

Kelek: Natürlich hat man, wenn man ein Buch, was 460 Seiten hat, wo ich dann sage, nein, das hat mit mir jetzt gar nichts zu tun oder mit meinen Gedanken. Und da spielen Sie vielleicht auf ein Kapitel an, wo ich auch gesagt habe, das ist nicht mein Thema.

Führer: Nämlich?

Kelek: Und zwar jetzt zum Beispiel ob Intellekt vererbbar ist oder nicht, also das ist zum Beispiel, wo ich da gesagt habe, ja, das ist auch spannend, ich fühle mich da ja auch nicht persönlich angesprochen, wenn ich ein Buch lese, sondern ich halte da schon eine Distanz zwischen mir und diesem Buch oder überhaupt einem Buch, wenn es von jemand anders geschrieben ist. Und nein, ich bin da ganz gelassen und kann mir das anschauen und mir überlegen, finde ich das relevant für die Debatte, für die Diskussion oder nicht.

Führer: Aber Frau Kelek, ich glaube, das ist ja gerade der entscheidende Punkt, also warum auch so viel Aufregung jetzt um dieses Buch herrscht. Also Sarrazin macht ja vieles in dem Buch, es geht um demografische Entwicklung und so weiter – der Untertitel lautet ja nicht umsonst “Wie Deutschland sich selbst abschafft”, eben aufgrund dieser demografischen Entwicklung. Und dann kommt er zu diesem Punkt: Muslime sind seiner Analyse nach – wobei ich auch nie wusste, dass bei Zuwanderern einzeln sozusagen die Religionszugehörigkeit erhoben wird, aber lassen wir das mal dahingestellt – Muslime sind schlechter integriert, schlechtere Schulleistung und so weiter und so weiter, da mag die eine oder andere Zahl anzuzweifeln sein, aber ich glaube, im Großen und Ganzen hat ihn da noch keiner widerlegt. Das ist das eine.

Das Zweite ist, was, glaube ich, dann zu diesem Skandalon führt, ist dieser vollkommen unreflektierte Biologismus, indem er dann sagt, Intelligenz vererbt sich. Und wenn die jetzt hier, diese Dummen, nicht das Muslim-Sein an und für sich dumm ist, aber wir haben nun mal die Dummen in Deutschland abbekommen, so argumentiert er ja, sich vermehren, dann werden wir sozusagen überschwemmt, und damit schafft sich dann Deutschland ab. Und das finde ich doch das Problematische. Wenn Sie jetzt sagen, na ja, Gott, dass dieser Punkt, der passt Ihnen nicht so, dann aber kritisieren Sie doch einen Grundpfeiler seines Buches eigentlich.

Kelek: Ja, das kann schon so sein, und das hätte ich also so nicht diskutiert, ich diskutiere aber genauso kritisch die ganze Einwanderungspolitik. Und ich sehe mir genau wie Herr Sarrazin die muslimische Bevölkerung hier in Deutschland an und sehe, wie wenig Verantwortung sie persönlich mittlerweile tragen, wie sie sich seit Jahrzehnten selbstverständlich in Deutschland eingerichtet haben und sagen, wir wollen aber nichts von Deutschland, wir wollen aber nichts mit den Deutschen, wir wollen hier, wir haben Rechte – also es wird immer hysterisch nach Rechten gerufen, dass sie sagen, wir haben ein Recht, unsere Tradition, unsere Sitten, unsere Bräuche, verpackt natürlich mit Religion, Religionsfreiheit, dass sie sagen, sie haben ein Recht hier zu sein, hier zu leben.

Und wir merken, je mehr nach diesen Rechten, nach diesen uralten archaischen Traditionen und Sitten und Bräuchen gerufen wird und danach auch gelebt wird, weil das darf man ja alles nicht kritisieren, weil das ist ja deren Recht und dieses Land ist ja nun mal ein humanistisches Land und hat sich auch nicht einzu…[…]

Bei n-tv: Duell zwischen Necla Kelek u. Christian Stoebele (ab 24. min)

Im Bayerischen Fernsehen in der Muenchener Runde (ab 9. Min.)

Einige Organisationen haben Herrn Sarrazin schon wegen Volksverhetzung angezeigt. Ich halte eine Veurteilung fuer unwahrscheinlich. Falls es doch zu einer Verurteilung kommen sollte, dann wird man nicht vergessen, welche Rolle Necla Kelek dabei gespielt hat. Vielleicht ist es einer der Gruende, warum Frau Kelek ein wenig zurueckrudert. Ein anderer Grund koennte sein, dass es jetzt nicht mehr nur um die Muslime geht, sondern dass auch ueber die Gene der Juden gesprochen wird. Das ist ein sensibles Thema und weckt Erinnerungen an die Rassentheorien der Nazi’s. Es ist verstaendlich, dass Frau Kelek aus Gruenden des Selbstschutzes nicht mehr mit diesen Aussagen assoziert werden will.