Integrationskurse fuer den braunen Mob

Waehrend Deutschland nach der Wiedervereinigung ueber die Asylantenflut, Immigration und mangelnde Integration redet, wuetet der braune ur-deutsche Mob. Seit 1990 starben 137 Menschen durch rechte Gewalt. Die Zahl der verletzten und verstellten Opfer muesste um einiges hoeher sein. Der Stoerungsmelder berichtet:

[…]Denn 1990, im Wendejahr, begann auch ein ganz anderes, wenig rühmliches Kapitel: Mit der Wiedervereinigung ging eine drastische Zunahme rechter Kriminalität einher. 47 Menschen sind nach Auskunft der Bundesregierung in Deutschland seit 1990 durch politisch rechts motivierte Gewalttaten ums Leben gekommen – die meisten von ihnen in den ersten zehn Jahren nach der Wende.[…]

[…]Nach Recherchen der ZEIT und des Berliner Tagesspiegels starben zwischen 1990 und 2009 insgesamt mindestens 137 Menschen durch rechte Gewalt – etwa dreimal so viele, wie staatliche Stellen ausweisen. Die Behörden verzeichnen ab dem Jahr 2001 nur noch fünf Fälle, allesamt aus Ostdeutschland; zwischen 2003 und 2007 starb nach staatlichen Angaben hierzulande überhaupt kein Mensch an politisch rechts motivierter Gewalt. Genauere Recherchen jedoch ergeben für die Zeit von 2001 an mindestens 31 Tote, allein 14 davon in Westdeutschland; kein einziges Jahr endete ohne einen derartigen Todesfall.

Eine interaktive Karte gibt einen Überblick über die schreckliche Bilanz. Um die Hintergründe der Taten klären zu können, wurden Hunderte Lokalzeitungsartikel und Gerichtsurteile gesichtet; zu jedem einzelnen Fall wurden Opferberater, Hinterbliebene, Anwälte und Strafverfolger interviewt. Aufgenommen wurden am Ende nur jene Fälle, die sich eindeutig als politisch rechts motivierte Straftaten einordnen lassen. Bei 14 weiteren Toten liegt der Verdacht einer rechten Gewalttat zwar nahe, letzte Zweifel konnten aber nicht ausgeräumt werden.[…]

Woran liegt es, dass die Zahlen lueckenhaft sind, und von den gemeldeten Faellen der offiziellen Statistiken abweichen?

[…]Ein Teil der Probleme liegt in der Natur der Sache: Motive von Straftaten sind häufig schwer zu ermitteln, oft schweigen Gewalttäter oder leugnen politische Hintergründe, die strafverschärfend wirken können. Zudem ist die Grundlage der Statistik jeweils die Einstufung des Verbrechens durch einzelne Polizisten oder Richter vor Ort – Bundeskriminalamt und das Innenministerium verarbeiten deren Meldung lediglich weiter. Offenbar gibt es aber immer noch zahlreiche Beamte, die einschlägige Taten nicht erkennen oder sich nicht mit den Motiven befassen mögen.[…]

Wie steht es also heute um die braune Gewalt in Deutschland?

[…]Von insgesamt 19.468 rechten Straftaten,, darunter 959 Gewalttaten, sprach Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), als er im März die Bilanz für 2009 vorlegte. »Alles andere als erfreulich« sei dies, »der zweithöchste Wert seit 2001«. Doch wenn die Behörden reihenweise selbst schlimmste Taten wie Mord und Totschlag nicht richtig einordnen, wie verlässlich sind dann erst die Statistiken über weniger schwere Delikte?

Die braune Flut hat wenig Respekt vor dem Grundgesetz, und hat keine Achtung vor der Menschenwuerde. Sie morden teilweise, um die doitsche Ehre wiederherzustellen, haben so gut wie keinen oekonomischen Nutzen, und sie schotten sich in ihren Parallelgesellschaften ab. Die Parallelen zu den Anschuldigen an die vermeintlichen Integrationsverweigerer aus dem muslimischen Umfeld sind verblueffend aehnlich. Daher fordere ich verbindliche Integrationskurse auch fuer die braunen ur-deutschen Integrationsverweigerer, damit sie endlich in der pluralistischen deutschen Gesellschaft ankommen.

Solange nur ueber die vermeintliche Islamisierung geredet wird, solange man 6% der Menschen in Deutschland – die Muslime – fuer alle Probleme oft aus dem Bauchgefuehl heraus verantwortlich macht, solange die geistigen Brandstifter und Schreibtischtaeter mit ihren Kronzeugen den Naehrboden fuer die braune Saat schaffen, solange fuerchte ich, werden wir weitere Morde ernten.