Hochqualifizierte Asylbewerber

[…]In diesem Sommer fordert der FDP-Generalsekretär Christian Lindner eine »gesteuerte Zuwanderung« von hochqualifizierten Ausländern. Und Bildungsministerin Annette Schavan verlangt eine »Willkommenskultur für Zuwanderer«. Gleichzeitig kämpft der Flüchtlingsrat in Brandenburg für die Arbeitserlaubnis von Ellis aus Kenia, Diplom in Hotelmanagement, seit drei Jahren im Asylheim Neuruppin. Er kämpft um Azad aus Iran, Diplom-Ingenieur, Flugzeugmechaniker, seit zwei Jahren im Asylheim Prenzlau. Um Farhat aus Iran, Diplom-Informatiker, seit drei Jahren im Asylheim Potsdam. Um Sameer aus Pakistan, Ingenieur, seit vier Jahren im Asylheim Brandenburg an der Havel. Um Teku aus Kamerun, seit zehn Jahren in Deutschland, geduldet, mit einem Abschluss in Technischer Chemie. […] (Quelle)

In Deutschland mangelt es an Fachkraeften heisst es. Man braucht Zuwanderung heisst es. Die Industrie macht Druck bei der Bundesregierung, um die Einreisebestimmungen fuer die benoetigten Fachkraefte zu erleichtern. Dabei gibt es schon einige hochqualifizierte Menschen in diesem Land, die aus ihren Laendern wegen Verfolgung, Kriege etc. gefluechtet sind. Es wird Zeit, geeignete Massnahmen fuer diese Menschen zu ergreifen, die in Asylbewerberheimen – oft mehrere Jahre – verbringen, und nicht mal ihren Landkreis ohne Erlaubnis verlassen duerfen.

Die Asylbewerber werden vom Steuerzahler finanziert und belasten den Staatshaushalt. Waere es nicht sinnvoller, diese Menschen zu identifizieren, und ihnen im Schnellverfahren und mit deutscher Gruendlichkeit die deutsche Sprache beizubringen? Man koennte im Zusammenarbeit mit der Wirtschaft – die auch einen Teil der Kosten fuer die Sprachkurse uebernehmen koennte – koordinieren, wie und wo man die Fachkraefte am besten einsetzt. Diese Menschen wuerden dann ihr Leben selber finanzieren, und sogar in die deutschen Sozialsysteme einzahlen.

Es ist etwas faul im Staate ‘Schland. Es klingt alles so einfach. Wo ist eigentlich das Problem?

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