Einmal Tuerke, immer Tuerke

Gestern sorgte der folgende Artikel in der Bild-Zeitung fuer eine gewisse Heiterkeit unter den vielen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund auf meiner Facebook-Seite:

Diese Türkin ist Sarrazins größter Fan

Seit zwei Wochen empört sich die deutsche Politik über Thilo Sarrazin. In den Medien wird er zerrissen, die SPD will ihn rauswerfen, die Bundesbank auch.

Eine Frau jedoch stellt sich immer wieder hinter Sarrazin und verteidigt seine Thesen: Necla Kelek (53). Sie ist Soziologin, Türkin, Muslima, Migrantin – und eine scharfe Kritikerin islamischer Einwanderer.[…]

In dem Artikel ist mit keinem Wort zu lesen, dass Necla Kelek – trotz aller Assimiliationsanstrengungen ihrerseits – eine Deutsche ist.  Daher bestaetigt dieser Artikel, was sehr viele Migranten sagen: Einmal Auslaender, immer Auslaender.

Wenn saemtliche Versuche selbst bei der Bratwurstmigrantin Kelek scheitern, um als Deutsche wahrgenommen werden, dann kann man sich in etwa ausmalen, welche Probleme die anderen Menschen mit Migrationshintergrund haben, die integriert, aber nicht assimiliert sind.

Kay Sokolowsky – der Autor des Buches Feindbild Moslem – schrieb ueber Kelek

Wenn es eine Steigerung zu Assimiliation gaebe, dann muesste es Kelek heissen.

Es scheint jedoch, dass selbst eine Steigerung der Assimiliation nicht gereicht hat, liebe Frau Dr. Kelek! ;)