Klimigranten – Think Global!

Die Studie „Obdach gesucht. Auswirkungen des Klimawandels auf Migration und Vertreibung“ der CARE International und International Earth Science Information Network der Columbia Universität belegt, dass die Folgen des Klimawandels heute schon ein Grund für Migration und Vertreibung sind.

Obwohl die genaue Anzahl der Menschen, die bis zur Mitte des Jahrhunderts aus ihrer Heimat aufgrund des Klimawandels vertrieben worden sein werden noch unklar ist, steht eines fest: das Ausmass der Migration kann alles bisher Dagewesene übertreffen. Menschen in Entwicklungsländern und Inselstaaten werden als erstes und am schwersten betroffen sein:

[…]Wenn jetzt keine konsequenten Massnahmen zum Stopp der globalen Erwärmung ergriffen werden, so könnten die Auswirkungen auf Migration und Vertreibung alle negativen Erwartungen übertreffen. Der Klimawandel trägt bereits jetzt zu Vertreibung und Abwanderung bei. Alle Schätzungen gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren Millionen Menschen auf der Flucht sein werden. Die Konsequenzen für die menschliche Sicherheit könnten verheerend sein. […]

Während die Naturkatastrophen aufgrund des Klimawandels ihren Lauf nehmen, an Häufigkeit zunehmen und unschuldige Menschenleben fordern, beschäftigen sich Amerika und Europa mit der “schleichenden Islamisierung“.

Die Industrieländer sind weitgehend die Verursacher des Klimawandels. Aber Verantwortung übernehmen möchte keiner oder nicht im erforderlichen Maße. Die Politiker sollten die Augen für die wesentlichen Probleme der Welt öffnen und tätig werden, anstatt mit dumpfen Parolen auf Kosten von Minderheiten und/oder religioesen Gruppen Politik zu machen:

[…]Klimabedingte Migration und Vertreibung kann nur dann erfolgreich bekämpft werden, wenn sie als globale Prozesse und nicht als lokale Krisen verstanden werden.[…]

Think global !

Quelle: Raonline; Weiteres Lesematerial: Goethe-Institut

Danke an Wahrtraeumer fuer diesen Gastbeitrag.