Die Anwerbung von ausländischen Fachkräften scheitert nicht am Zuwanderungsrecht, so Innenminister Thomas de Maizière. Offenbar seien die Angebote der Firmen nicht attraktiv genug. Außerdem fehle Deutschland eine “Willkommenskultur”:
Die Union sperrt sich traditionell gegen Zuwanderung, die Bundeskanzlerin lehnt sie ab. Dabei schafft die Bundesagentur für Arbeit längst Fakten und wirbt die fehlenden Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft im Ausland an. Ignoriert die Bundesregierung die Realität?
Thomas de Maizière: Nein. Die gegenwärtige Debatte um die Zuwanderung von Fachkräften zeigt viel Unkenntnis und Vorurteile. Die Rechtslage in Deutschland ist längst von einer prinzipiellen Offenheit gegenüber Zuwanderung geprägt, sowohl für Akademiker als auch für andere Fachkräfte. Wenn Zuwanderung nicht ausreichend stattfindet, liegt das nicht an der Rechtslage, sondern eher an der mangelnden Attraktivität der Angebote. Deshalb sollte sich die Wirtschaft lieber an die eigene Nase fassen und nicht eine Änderung der Rechtslage verlangen.
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Dennoch haben Sie sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, „die Attraktivität Deutschlands für Hochqualifizierte zu steigern“. Also besteht doch offenkundig auch in der Politik akuter Handlungsbedarf?
Das betrifft in erster Linie aber nicht das geltende Recht, sondern andere Rahmenbedingungen. Zum Beispiel die Anerkennung von Zeugnissen und Führerschein, das Verhalten mancher Ausländerbehörden gegenüber Hochqualifizierten, die Bezahlung von Ausländern durch deutsche Unternehmen oder die Behandlung von Familienangehörigen, etwa bei einer Arbeitserlaubnis für die mitziehenden Ehegatten. Das sind überwiegend Fragen, die die anwerbende Wirtschaft selbst in die Hand nehmen muss. Dabei geht es um die Attraktivität des Standorts Deutschland für ausländische Arbeitskräfte.
Machen Sie sich das nicht etwas zu einfach? Die Gesetze sind gut und ausreichend, aber der Rest ist das Problem der Unternehmen?
Ich gebe zu, dass unsere Rechtslage vielleicht nicht sehr übersichtlich ist. Aber entscheidend ist etwas anderes. Wir haben in Deutschland leider keine „Willkommens-Kultur“. Entscheidend ist doch auch, wie die Menschen behandelt werden, die zu uns kommen. Da liegt manches im Argen.
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Wer sich das gesamte Interview im Handelsblatt durchliest, dem wird evtl. auffallen, dass sich der Innenminister widerspricht, und offensichtlich von der Materie keine Ahnung hat. Er hat natuerlich mit zwei Aussagen Recht:
- Die Sprache ist ein entscheidender Faktor, warum die Fachkraefte aus Indien und anderen Laendern eher nach Kanada, Grossbritannien oder in die USA gehen.
- Die ‘Willkommenskultur’ in Deutschland fehlt. Auslaender, besonders diejenigen, die nicht aus dem westlichen Ausland kommen, werden von einem Teil der Bevoelkerung immer noch als Nutzniesser und Parasiten angesehen: Entweder als Gastarbeiter, die nach Deutschland kommen um ‘uns’ die Arbeitsplaetze wegzunehmen, oder als Asylbewerber, die unsere Sozialsysteme ausnutzen wollen.
Die Mentalitaet in Deutschland muss sich aendern: Man muss einsehen, dass der Wohlstand ohne qualifizierte Einwanderung gefaehrdet ist. Man muss verstehen, dass Deutschland diese qualifizierten Fachkraefte mehr braucht, als diese Fachkraefte Deutschland brauchen. Es wird um sie, z.B. in der IT-Branche, auf der ganzen Welt gebuhlt.
Natuerlich muss ein Land zuerst versuchen, die eigenen Buerger zu versorgen. Aber man muss auch einsehen, dass nicht jeder die Jobs machen kann, die zur Zeit gebraucht werden. Es dauert Jahre, um solche Fachkraefte auszubilden. Ausserdem muesste man auch versuchen, die einheimischen Fachkraefte in Deutschland zu halten. Wie man ja aus diversen Statistiken ersehen kann, ist die Auswanderungsrate bei qualifizierten Fachkraeften besonders hoch.
Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass es in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Laendern sehr schlecht aussieht. Deutschland ist KEINE wirkliche Alternative fuer Fachkraefte aus dem Ausland. Die Steuern sind zu hoch, die Beamten, die die Arbeitserlaubnis ausstellen, behandeln die hochqualifizierten Fachkraefte wie Bittsteller, die buerokratischen Huerden sind zu hoch, und insgesamt haben Auslaender das Gefuehl, dass sie nicht sehr willkommen sind. Dieses aeussert sich z.B. bei der Wohnungssuche.
Ein kleines Beispiel, welches dazu beitragen kann, sich in dem Gastland wohlzufuehlen: Ich habe in mehreren Laendern gearbeitet und mehrfach erlebt, dass vor einer Betriebsfeier eine Liste mit Essenswuenschen verteilt wird. Da kann man ankreuzen, ob man indisch, vegetarisch, muslimisch oder etwas anderes moechte. Das ist ganz normal. In Deutschland gibt es meistens einen Einheitsbrei, und wenn man z.B. fragt, ob man etwas anderes als Schweinshaxe bekommen kann, wird es gleich als ‘Sonderbehandlung’ angesehen. Unter dem Motto: “Man soll sich nicht so anstellen, denn wenn ich im Urlaub bin, ess ich auch euer Essen” :)
Auch schreckt Viele die rechte Gewalt in Deutschland ab. Sobald ein Auslaender hier angegriffen wird, oder ein Nazi-Aufmarsch stattfindet, wird es in den Nachrichten in den jeweiligen Laendern gezeigt. Leider wird deswegen Deutschland den Ruf des Dritten Reiches nicht los, und es ist auch nicht ungewoehnlich in einigen Laendern, dass man von einigen Wenigen spasseshalber mit ‘Heil Hitler’ begruesst wird, sobald man sagt, dass man aus Deutschland kommt.
Mein Fazit: Der Innenminister scheint von der Realitaet keine Ahnung zu haben. Es ist natuerlich einfacher die Schuld der Wirtschaft zuzuschieben, als eine ‘Willkommenskultur’ zu schaffen. Mit Parolen wie “Kinder statt Inder” und die staendige Ablehnung von ‘Auslaendern’, besonders aus Reihen der CSU, wird es nicht gelingen, dass sich die so dringend gebrauchten Fachkraefte fuer Deutschland entscheiden.
Bitte lest auch den Artikel Das Drama mit dem Führerschein zum gleichen Thema.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Anwerbung-auslaendischer-Fachkraefte-unnoetig_aid_891639.html
Thomas de Maizière denkt wohl, das ausländische Fackräfte nur auf ein o.k. Deutschlands warten. Sie laufen uns dann die Bude ein oder wie ? Ich sehe das anders. Große Firmen, die auch im Ausland produzieren, holen sich qualifizierte Arbeitskräfte nach Deutschland u.a. im Rahmen einer Entsendung (aus dem Ausland). Aber wieso sollte sich Jemand aus freien Stücken entscheiden nach Deuschland zu kommen, wenn die eigenen “fähigen Leute” selbst die Flucht ergreifen ? Steuerliche Vorteile oder geringere Abzüge bei den Gehältern, hört sich gut an ! Wird aber den Arbeitnehmern, die hier ohnehin arbeiten (also den selben Job machen) weniger gefallen, ruck zuck sind es die Ausländer, die nach Deutschland gekommen sind, die die Arbeitsplätze wegnehmen und bevorzugt vom Staat behandelt werden. Wieso soll man sich das antun ?
Vielleicht macht es Sinn ausländische Fachkräfte erst einmal anzuwerben, parallel dazu sollte man aber auch die arbeitslosen Fachkräfte in Deutschland fördern. Aber auch das wird den Markt nicht ausreichend decken, Geburtenrückgang und demographische Entwicklung verhindern dies. Wo wir wieder bei dem Thema des ungenutzten Potenzials von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund wären….Es gibt viel zu tun !
kurze anmerkung..trifft es denn nicht in gewisser weise beide seiten, die politik sowie die unternehmer? ich mein, sind es nicht die unternehmen gewesen oder zum teil heute noch, welche ins ausland gehen und dort ihre produktion fortsetzen? billigere fachkräfte, billigere löhne..was wiederum die folge hat, dass deutschland sein steuerwesen zu hoch ansetzt und seine leute selbst an das ausland ausliefert?
schenken tun sich bede nichts.
hmm.multibook..ist ein bissl am thema vorbei finde ich………das hat eigentlich nichts damit zu tun, dass hier die fachkraefte gebraucht werden, und sie keine anreize haben, hierherzukommen…
..und oft geht es gar nicht um produktion. selbst wenn im ausland produziert wird, bleiben die qualifizierten arbeitsplaetze trotzdem hier..z.B. wird ein Autobauer das Design und Qualitaetskontrolle, oder die IT-Sparte selten ins Ausland verlagern…sondern die Produktionsstaetten von Deutschland aus betreuen..
d´accord, hab das thema völlig verfehlt. man nehme es mir nicht übel.. :-)
:) oh no…ich wollte deine meinung nicht kaputtmachen..sorry, wenn es sich so anhoerte…ich hatte halt meine meinung zu deiner meinung :D
Dybth, vielleicht sollten die Fachkräfte Deutschland (nochmal) eine Chance geben! So schlimm ist es doch gar nicht…;)
Das sehen die Fachkraefte, und ich auch anders..in vieler Hinsicht :)
Das Essen, na gut…daran könnte man etwas verbessern! Aber es gibt durchaus auch positive Anreize hier, denn immerhin gibt es genügend Fachkräfte, die gerne hier arbeiten würden, wenn sie nur könnten. Ich kenne da so einige junge ambitionierte Fachkräfte, mit hervorragenden Deutschkenntnissen obendrein!
Das hat man damals mit den Indern auch versucht…Als sie gemerkt haben, wieviel netto ihnen bleibt, sie so und soviele jahre in die sozialkassen zahlen mussten, damit sie wieder etwas zurueckbekommen, waren sie schnell weg.
Fuer einige Branchen, wie z.B. IT ist es ein weltweiter konkureenzkampf um die Fachkraefte..und da haben die anderen Laender die besseren Anreize. Zum Beispiel die skandinavischen Laender bieten das, was Deutschland bietet (Freizeit etc.), und dazu noch vieles mehr….ausserdem spielt die Sprache eine sehr grosse Rolle..
Natuerlich wirds immer Einige geben….aber einige Wenige reichen auf die dauer nicht aus. Du musst Dir Deutschland wie ein Unternehmen vorstellen, dass im Konkurrenzkampf bestehen soll…Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Anreize, in den anderen ‘Konkurrenzunternehmen’ zu arbeiten, einfach besser sind.
Stell dir vor, du bist ein hochqualifizierter indischer IT-Mensch..Welche Anreize hast Du, nach Deutschland zu gehen, wenn auch noch die UK, Schweden, Canada, USA, Singapore, Australien etc. um Dich buhlen?
es ist auch das zwischenmenschliche was zählt oder einer der wichtigsten punkte wäre.. in einem großunternehmen, möchte man zum team dazugehören und nicht der aussenseiter sein wollen, aufgrund seiner fachkenntnisse oder aufgrund seiner herkunft.
dumpfe “ausländer” witze, mit einer prise unterschwelligem rassismus, passt nicht ins konzept..ich fand das beispiel in dem artikel sehr passend, was den menüplan anbelang. es ist nur ein kleines beispiel, aber hat eine große positive wirkung, da man rücksicht auch auf andere nimmt. wen würde es denn nicht positiv stimmen, wenn man weiss, dass man willkommen ist?
Wenn es wenigstens Fachkräfte wären, die nach Deutschland kommen. Aber der Vorschlag von der CSU einen Intelligenztest einzuführen, stößt bei mir auf bloßes Entsetzen. Kein Wunder, dass sich die wirklichen Fachkräfte sowas nicht antun möchten.
Beschränken wir uns mal auf Europa, denn die USA, Singapore und Australien würde ich (als indischer IT- Mensch) aus verschiedenen Gründen nicht in Betracht ziehen. Schweden ist kaum eine Konkurrenz, denn die sprachliche Barriere ist genauso hoch und das Klima ist wohl noch unattraktiver als in Deutschland. Bleibt also nur das UK übrig und dort gibt es ja schon genügend indische IT-Menschen, oder? Wenn nicht, dann kann Deutschland natürlich schon wegen der Sprache keine bessere Alternative bieten. Aber was die Kinderbetreuung im Vorschulalter angeht, bietet das UK z.B. noch schlechtere Möglichkeiten als Deutschland (!) und das könnte für Familien auch eine Rolle spielen.
@Multi Book: Wenn man weiss, dass man willkommen ist, dann erleichtert das sicher vieles und nicht zuletzt die Teamarbeit. Aber meinst Du wirklich, dass sich hier so viele Ausländer als Außenseiter fühlen? Und geht es den Deutschen im Ausland nicht ähnlich?
Ich denke, dass der Anfang im Ausland immer schwer ist und so ein -zugegebenermaßen sehr gastfreundschaftlicher- Menüplan ist doch wohl auch in anderen Ländern eher die Ausnahme!
mein beitrag war lediglich die logische schlussfolgerung aus meinem bekanntenkreis, die mitten im berufsleben sind…ich empfinde es als eine nette geste, gegenüber seinen angestellten. ein kleiner schritt für das entgegenkommen in der arbeitswelt.
aller anfang ist schwer, hinzu kommen die sprachprobleme an erster stelle, “fremde” menschen, “fremde” kultur uvm.
ich hatte mal vor längerer zeit einen artikel in der rp gelesen. ein deutscher als gastarbeiter in der schweiz. er empfand sein dasein nicht als willkommen in diesem land. die erfahrungsberichte waren 1:1 mit dem, was meine eltern zu seiner durchgemacht hatten.
man bedenke, dort sollte es keine sprachprobleme geben, aber es gab sie..er solle mal langsam anfangen, “schwyzerdütsch” zu lernen, die kunden würden sich beschweren..
@Ben, warum moechtest Du Dich auf Europa beschraenken? Gerade die USA, Singapore, Canada sind die Hauptlaender, die fuer indische IT-Spezialisten ganz oben auf der Liste stehen. Schweden ist DIE Konkurrenz und die sprachliche Barriere ist NICHT hoch. Jeder spricht sehr gut Englisch in den Skandinavischen Laendern…Selbst der Otto-Normal Mensch auf der STrasse.
Gerade weil es viele indische IT-Spezialisten in den UK gibt, ist es sehr attraktiv. Es gibt die indische Kueche, es gibt viele Geschaefte etc etc.
Und die wenigsten IT-Spezialisten, reisen mit der ganzen Familie an. Die meisten sind jung, unverheiratet..oder haben keine Kinder. Daher ist das Vorschulangebot sehr irrelevant..Selbst wenn, arbeitet meistens die Frau des Spezialiste nicht, weil noch ‘konservative’ Strukturen in diesen Gesellschaften herrschen….
Du hast mich nicht ueberzeugt..schon aus eigener Erfahrung, da ich viel international arbeite.
Und seit wann ist Deutschland familienfreundlich? :)
Sorry, but we agree to disagree.
@Henryk: Zugegebenermaßen fällt es mir schwer, mich in einen indischen IT-Spezialisten hineinzuversetzen, Dir offenbar gar nicht…;)
Indische junge Frauen kenne ich allerdings einige und die sind gar nicht mehr so konservativ! Aber wahrscheinlich kennst Du Dich mit indischen jungen Männern besser aus. Was verstehst Du denn unter “familienfreundlich”? Wenn Du viel international arbeitest, dann kannst Du mir sicher sagen, welche Länder aus Deiner Sicht besonders familienfreundlich sind.
@Benny, Nein mir faellt es nicht schwer, mich da hineinzuversetzen, denn ich arbeite mit sehr vielen Menschen verschiedener Nationalitaeten zusammen..auch sehr vielen Indern.
Natuerlich kannst Du Dir Einzelbeispiele herausnehmen. Ich kenne auch Inderinnen, die nicht konservativ sind und selbsstaendig. Aber dass eine Inderin aus Indien alleine ins Ausland geht, um dort alleine zu leben und zu Arbeiten, ist eher die Ausnahme als die Regel. Vielleicht hab ich mich auch missverstaendlich ausgedrueckt: Du redest von Kindern im Vorschulalter, und ich hielt es nicht fuer relevant, weil die meisten die kommen, alleine kommen, oder: wenn schon mit familie, dass dann die Frau auf das Kind aufpasst.
Welche Laender kinderfreundlich sind, ist in diesem Fall auch irrelevant. Ich habe damit auf Dein Kommentar geantwortet, wo du die Kinder im Vorschulalter als ein Aspekt gesehen hast, warum eine indische Fachkraft nach Deutschland kommen sollte. Und das seh ich nicht so.
Welche Gruende sind es Deiner Meinung nach (ausser der Sprache), dass
a) die Fachkraefte auswandern (auch eine hohe Anzahl Akademiker mit Migrationshintergrund)
b) dass die meisten Fachkraefte einen Bogen um Deutschland machen?
Wenn es nur darum geht, kurzfristig den Fachkräftemangel in Deutschland zu beheben, dann mag es keine Rolle spielen, wie kinderfreundlich, bzw. familienfreundlich ein Land ist. Aber wenn Frau und Kind nicht mit in die Überlegungen miteinbezogen werden, dann braucht sich auch keiner zu wundern, wenn die jungen Männer nach wenigen Jahren wieder weggehen.
Die indischen Frauen, die ich bisher kennengelernt haben, sind teilweise mit ihren Männern zusammen ins Ausland gegangen, legen aber durchaus auch Wert darauf, ihre Berufstätigkeit trotz Ehe und Kinder nicht aufzugeben. Sie sind teilweise besser qualifiziert als ihre Männer und sind in der Regel sehr sprachbegabt! Vielleicht sprechen wir auch nicht von der gleichen Generation…;)
Die Frage, die wir uns stellen sollten, ist doch: Warum bleiben die Fachkräfte nicht in Deutschland?
(Mein Name ist übrigens Leyla!)
Leyla :) Deine Aussage steht in keinem Widerspruch zu meiner. Ich bezweifele allerding, dass die meisten laengerfristig in Deutschland bleiben moechten. Ich glaub auch nicht, dass es von der Bundesregierung und von der deutschen Bevoelkerung so gewollt ist. Auf laengere Sicht sollte man natuerlich die eigenen Menschen qualifizieren, und Massnahmen ergreifen, nicht auszuwandern.
Selbst wenn die Fachkraefte in Deutschland bleiben, ist schon die niedrige Reproduktionsrate ein Problem. Also, ganz ohne Zuwanderung wird es nicht gehen :)
Die Firmen müssen für ausländische Fachkräfter atraktiver werden.