Peinlicher Auftritt von Cahit Kaya, Vorsitzender der Ex-Muslime

Eigentlich ist der sog. Zentralrat der Ex-Muslime in Oesterreich (ZdE) mit ihrem El Presidente Cahit Kaya es nicht wert, erwaehnt zu werden. Aber ich hab mich nun mal dem Motto verschrieben, gegen die Hetzer und ihre Kronzeugen vorzugehen, und Cahit ist so ein Kronzeugchen :).

Obwohl der engagierte Cahit Kaya sich so viel Muehe gibt, ist der Zentralrat der Rachsuechtigen genauso beliebt und bekannt, wie die Wildecker Herzbuben bei der Love-Parade. Cahit und die anderen Mitglieder des Zentralrats, die von der Anzahl her getrost in einen VW-Transporter passen wuerden, haben schon einige Erfolge erziehlt: Er ist schon im ‘Hall of Fame’ bei PI-News gelandet. Gleiches gesellt sich gerne zu Gleichem. Was bei PI-News noch beliebter sind als Hetzer, das sind hetzende Kronzeugen. D.h. Menschen muslimischen Glaubens, die gerne ueber ihre Herkunft und/oder (Ex)Religion laestern/hetzen/diffamieren und sich bis zur Selbstaufgabe assimilieren. Cahit versucht zwar schon seit einiger Zeit in der ersten Liga der Islamkritiker mitzumischen, aber  er steht zur Zeit auf der Rangliste noch relativ weit unten. Es gibt da noch andere ‘Persoenlichkeiten’, die noch beruehmter sind und die taeglichen Schlagzeilen fuellen. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Ich hab mich schon immer gefragt, wozu es einen Club der Ex-Muslime bedarf. Die einfachste Form aus einer Religion auszutreten ist einfach aufzuhoeren, diese zu praktizieren. Es sei denn, man hat noch eine Rechnung mit seinem alten ‘Stamm’ offen, die man gerne oeffentlich begleichen moechte. Bei Cahit spielen auch andere Dinge eine Rolle: Er ist ein aufmerksamsgeiler Egomane, ein Wichtigtuer, der gerne im Mittelpunkt steht und hofft, auf der islamkritischen Welle mitschwimmen zu koennen. Das wird einem sehr klar, wenn man sich seine Facebook-Praesenz und die Facebook-Gruppen ansieht, die er gegruendet hat. Er bettelt in diesen Gruppen foermlich um Mitglieder, und peitscht die Leute ein, um noch aktiver zu werden, und ihn auf die Schulter zu klopfen, da er ja jetzt oeffentlich erklaert hat, dass er ein Ex-Muslim ist und nun zu ihnen gehoert. Er geht eigentlich sogar einen Schritt weiter: Er hetzt aktiv gegen seine alten ‘Glaubensgenossen’ und gegen das Land seiner Herkunft.

Natuerlich zieht man durch solche Taten neben wirklichen Symphatisanten auch den braunen Mob an, so wie halt Faekalien die Fliegen anziehen. In der Hinsicht ist Cahit nicht sehr viel anders als PI-News.

Nun zum eigentlichen Teil meiner Message: Cahit hat auf Facebook u.a. eine Gruppe gegruendet, die sich ‘Gegen jeden Rassismus’ nennt. Viele gutglaeubige Menschen sind der Gruppe beigetreten, weil gegen Rassismus zu sein eigentlich eine gute Sache ist. Der Name der Gruppe ist irrefuehrend, da Rassismus fuer Cahit Kaya dann Rassismus ist, wenn es sich gegen ihn und seine Gesinnungsgenossen richtet, aber nicht gegen Muslime. Es ist in erster Linie eine Anti-Muslim-Gruppe, wo er aktiv hetzt, Kultur-Rassismus der uebelsten Sorte gegen die Menschen islamischen Glaubens betreibt, und Werbung fuer seine eigene Anti-Islam Ideologie macht. Ich wurde dazu einmal gefragt, was an seiner “Gegen jeden Rassismus” Gruppe auszusetzen sei. Es ist doch gut, wenn man gegen Rassismus ist und es waere doch egal, wer es gegruendet haette. Dazu sage ich, ob diese Person mir dieselbe Frage stellen wuerde, wenn der Vorsitzende der NPD, Udo Voigt, der Gruender dieser Gruppe gewesen waere?

So wie es sich fuer einen echten Islamkritiker gehoert, bleibt auch bei Cahit Kaya das Differenzieren und die Toleranz auf der Strecke. Man braucht sich nur die Fotos auf seiner Pinnwand auf Facebook anschauen: Anti-Muslimische Karrikaturken im ‘Stuermer’-manier, halbnackte muslimische Frauen mit Burka, die ihre Brueste zeigen etc. etc. (Cahit nennt es Kunst, wie ihr spaeter feststellen werdet). Ich behaupte mal, dass diese Fotos in keinster Weise anders sind, als weisse Rassisten in den USA die Schwarz-Amerikaner darstellen und in der Vergangenheit dargestellt haben, und die Juden ueber die Jahrhunderte in Europa dargestellt wurden.

Damit keine Missverstaendnisse aufkommen: Ich halte Cahit nicht fuer einen Nazi, genauso wenig wie ich z.B. Ralph Giordano fuer einen Nazi halte. Allerdings ist der Vergleich mit dem Stuermer berechtigt, da er in aehnlicher Weise gegen eine bestimmte Glaubensrichtung hetzt und diffamiert. Zudem zieht er mit seinen Thesen den braunen Mob, wie z.B. PI-News, NPD und die Buergerbewegung PRO an.

Eine juedische Dame aus Israel, die gutglaeubig Cahit in Facebook befreundet hatte, und ihn auch nicht weiter kannte, hat von diesen Fotos Wind bekommen, und Cahit damit auf seiner Facebook-Seite konfrontiert:

Zsuzsi Schindler: Cahit, ich habe erst jetzt die Karrikaturen auf Deiner Photos gesehen. Ich finde es geschmackslos, aggresiv und Rassistisch. Falls Du sie aufrechterhalten wirst werde ich leider die FB Freundschaft mit dir beendigen muessen obwohl Du ein interessanter Mensch bist. Auch ich bin eine sehr sekulaere Juedin, wuerde niemals …die Religion meiner Eltern oder irgendeine Religion! hoehnen. Werde sehen
 
Cahit Kaya:Schade, wuensche dir fue die Zukunft weiterhin alles Gute. P.S. die Karrikaturen sind weder rassistisch (Islam ist keine Rasse), noch geschmackslos (Kunst darf das) oder auch so “aggressiv” wie du glaubst (Kunst muss provozieren. Aufklaerung in wenig aufgeklaerten Kulturkreisen wird auch sonst immer als aggressiv wahrgenommen.)
 

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Zsuzsi Schindler: wenn das nicht Geschmackslos ist was dann? schaem Dich, und ja schade, nicht mit allen Mitteln. Wenn das Kunst ist, haha, ich hab ein Master of Art von der Hochschule fuer Angewandte Kunst in Wien, mein lieber Junge das ist nicht Kunst, schwatze nicht. Schade dass Du glaubst andere erniedrigen zu muessen um deine Meinung zu vertreten. Auch Dir alles Gute. Werd erwachsen.
 
Cahit Kaya: :)
 
Irena Wachendorff: Das koennte der Tip Deines Lebens gewesen sein.
 
Dybth: Zsuzsi, die Nazis nannten ihre Karrikaturen im ‘Stuermer’ auch Kunst. Und juedische Kunst ‘entartete Kunst’ :)
 
Cahit Kaya: Wie fast alle “Usenet-Gesetze” ist auch Godwin’s law keine naturwissenschaftliche Regel oder Gesetz, sondern eine Vorhersage auf Grundlage der Erfahrung. Godwin’s law wird haeufig nicht nur bei “Nazi”-Vergleichen, sondern auch anderen moralisch oder “politisch korrekt”belegten Formeln herangezogen.
 
Irena Wachendorff: Ich heul jetzt gerade eine Runde fuer dich..was ist die Welt doch ungerecht bei solch toleranten und wichtigen Menchen, wie Du einer bist! Unerhoert!
 
Dybth: Whatever…Willkommen auf der elektronischen Version des Stuermers bei Cahit Kaya
 
Irena Wachendorff: Ich hoere, Cahit…und nix..Ich warte auf deine Weltrevolution..ich warte..gaehn..ich warte..na…dann…gaehn..tschoeee! Vielen Dank, dass ich mal endlich deine total innovative Seite kennenlernen konnte.
 
Dybth: Irena, Cahit hat wohl den Angriff der Jewish Defence Ladies nicht erwartet. Er denkt gerade nach, was er euch vorwerfen kann. Cahit, wie waer’s mit ‘Self-hating Jews”, weil sie nicht gegen die Muslime hetzen?
 
Cahit Kaya: Wenn der Hamas-Fanclub hier Nazis geortet haben will kann man nicht anders als darueber schmunzeln…das tue ich nun :)
 
Anonym: Hi Cahit! ist deine fb seite ein Hort zur Versammlung – von *Friedfertigen* die mit dem Frieden schon fertig sind – geworden..?? :)))
 
Osman Genc: Wie kommt er auf Hamas??

Cahit hat alle Beteiligten von seiner Pinnwand gesperrt (Ausser Zsuzsi. Sie war konsequent, und hat ihm die FB-Freundschaft gekuendigt). Das sagt schon einiges ueber seine Bereitschaft aus, Kritik zu ertragen. El Presidente vom Clubo de Ex-Muslimo Cahit Kaya wollte wohl sein Gesicht vor seiner Gefolgschaft nicht verlieren. Auch konnte er kaum mit seinen sonstigen schwachsinnigen Argumenten angreifen, die er normalerweise fuer die Muslime parat hat, da sowohl Zsuzsi, als auch Irena Juedinnen sind. Bei meiner Wenigkeit hatte er wohl zu wenig Angriffsflaeche, da er nicht genug ueber mich weisss. Zudem erinnern seine Fotos und Hetze tatsaechlich an den ‘Stuermer’ aus der NS-Zeit. Der Hamas-Vorwurf an die Beteiligten ist nicht nur absurd, sondern auch feige. Besonders wenn man bedenkt, dass Zsuzsi seit 30 Jahren in Israel lebt.

Ich bedanke mich an alle Beteiligten, besonders an Irena & Zsuzsi. Sie haben der Veroeffentlichung dieses Artikels, incl. Screenshot zugestimmt. Cahit haette es sicher auch, aber er wurde erst gar nicht gefragt :). Auch danke ich meinem ‘Spion’ und Co-Blogger Osman aka Aggromigrant, der mir den Screenshot besorgt hat, bevor er auch gesperrt wurde, da er es gewagt hatte nachzufragen, wie Cahit auf den Hamas-Vorwurf kommt. Aggromigrant hat auch schon in der Vergangenheit auf seinem Blog ueber Cahit Kaya geschrieben (siehe hier).

Zum Schluss hab ich ein Zitat von Harry Belafonte ueber Colin Powell, als dieser noch in der Bush-Administration diente:

“There is an old saying, in the days of slavery. There were those slaves who lived on the plantation, and there were those slaves who lived in the house. You got the privilege of living in the house if you served the master, do exactly the way the master intended to have you serve him. That gave you privilege. Colin Powell is committed to come into the house of the master, as long as he would serve the master, according to the master’s purpose. And when Colin Powell dares to suggest something other than what the master wants to hear, he will be turned back out to pasture. And you don’t hear much from those who live in the pasture.”

Ich stimme dem o.g. Zitat des grossartigen Harry Belafonte ueber Colin Powell nur teilweise zu. Colin Powell war noch der einzige in der Bush-Regierung, der seinen Verstand einigermassen beisammen hatte….. But, Cahit, in your case..well, to cut it short: you got the point ;)

Nachtrag 10.08.2011: Durch Zufall bin ich auf die folgende Reaktion von Cahit Kaya auf einen Artikel, der in der oesterreichischen DIE PRESSE veroeffentlicht wurde, gestossen:

(Quelle)

Ich bitte Cahit, all seine o.g. Behauptungen zu belegen.  Ich bin der einzige Macher dieses Blogs, und ich bin weder ein Fan von Cahit, noch der Hamas. Ich gehe davon aus, dass sich Cahit mit seinen Behauptungen auf eine der beiden oben erwaehnten Damen bezieht. Dass sie in Gaza lebten, ist mir nicht bekannt. Von dubiosen Buechern weiss ich nichts, daher bitte ich um einige Beispiele. Beide Damen sind dem Staat Israel sehr verbunden. Es ist eine Unverschaemtheit, ihnen auch nur einen Funken Symphathie fuer die Hamas oder irgendwelchen Islamisten, Islamismus und Terror zu unterstellen. Aber hier wird wieder sehr deutlich, mit welchen Methoden Cahit Kaya arbeitet.


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