Sex mit Tieren steigt an

Man ist ja schon einiges von den Peinlichen Idioten (PI-News) gewoehnt, aber manchmal uebertreffen sich die Ersatzteile des deutschen Qualitaetsjournalismus selber. Unter dem Titel Immer mehr Sodomie in Deutschland vom 10. April beziehen sie sich auf diesen Artikel in der FAZ. Da steht geschrieben:

Die Zahl von sexuellen Handlungen an und mit Tieren nimmt nach Einschätzung von Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger (CDU) auch in Hessen zu. Zum einen berichteten Amtstierärzte, dass ihnen solche gemeinhin als Sodomie bezeichneten Verhaltensweisen immer häufiger zur Kenntnis gelangten, zum anderen belegten einschlägige Internetforen, in denen Täter sich zu solchen Praktiken bekennen oder sogar „Gebrauchsanweisungen“ geben würden, diese Entwicklung, heißt es in der Antwort der Ministerin auf eine Anfrage mehrerer CDU-Abgeordneter.

Sie vermute, dass die Taten, von denen die Behörden wüssten oder die gar vor Gericht verhandelt würden, „nur die Spitze eines Eisbergs“ seien. Dass die Strafbarkeit von Sodomie 1969 abgeschafft wurde, hält Lautenschläger für einen Fehler. Ihrer Ansicht nach bestehe nicht nur aus kriminalpolitischer Sicht, sondern vor allem zum Schutz der Tiere ein Bedürfnis, Sex mit Kühen, Schafen oder Hunden wieder zu einem Straftatbestand zu machen.
Dazu kommentieren die Primitiv Inkompetenten Baumschueler von PI-News:
Es gibt verschiedene Formen von Bereicherung, und natürlich sagt uns der Artikel nicht, welche Gruppe hier die meisten Aktivitäten verübt. Wir können es uns auch so denken. Hessens Landwirtschaftsministerin schlägt Alarm.
[…]
Es ist merkwürdig, dass genau die, die das Zölibat katholischer Priester anprangern, keinen Handlngsbedarf bei Heranwachsenden mit der erzwungenen sexuellen Enthaltsamkeit im Islam sehen…
Die PI-Autoren und deren Leser sind wahrscheinlich deswege so – sagen wir es mal sehr milde – bloed, weil man sie nach der Geburt 3-mal hochgeworfen, aber nur 2-mal aufgefangen hat.