Kelek is back

Fuer eine Weile war Necla Kelek von der Buehne verschwunden. Man hoerte und sah nichts von Ihr. Da nun Ihr neuestes Buch herauskommt, ruehrt Frau Kelek die Werbetrommel und draengt sich wieder in den Vordergrund. In der FAZ hat sie ein Pamphlet mit dem Titel Wer schuetzt die Muslime? veroeffentlicht. Sie schreibt u.a.:

…glauben die Verbände, sie könnten nach alter Basarmentalität in göttlichem Auftrag mit der Regierung über die Zusammensetzung und Tagesordnung der Konferenz schachern.”

Dieser Kommentar ist an unterschwelligem Rassismus kaum zu uebertreffen. Sie versucht den Eindruck zu erwecken, also ob arabische ‘Kameltreiber’ in Deutschland mit dem Innenminister verhandeln. Nach Frau Kelek’s Vorstellung bekommen wahrscheinlich selbst die deutschen Konvertiten automatisch die Basarmentalitaet beim Uebertreten zum Islam aufgedrueckt. Kommentare wie diese sind es, warum Frau Kelek in den rechtspopulistischen Foren gefeiert wird. Weiterhin schreibt sie:

“Sie (die Verbaende) sind an einem demokratischen Diskurs nicht interessiert und keine Vertreter der spirituellen Bedürfnisse der Gläubigen, sondern Glaubensparteien, von niemandem gewählt, nur einer globalen Islamstrategie folgend”

Ich frage mich, wie es der Demokratie hilft, eine Gruppe von Muslimen von den Gespraechen auszuschliessen? Weiterhin frag ich mich, wer eigentlich Frau Kelek in die letzte Islamkonferenz gewaehlt hat? Wer hat ihr das Mandat gegeben, wen zu vertreten? Mit welchem Recht ist sie nun die Beraterin des Innenministers, nachdem sie zuvor von der Islamkonferenz ausgeladen wurde? Im Grunde genommen spricht es ja schon Baende, wenn Milli Gorus und Necla Kelek ausgeladen wurden: Beide sind die Extreme auf der jeweiligen Seite. Wer schuetzt die Muslime vor Frau Dr. Necla Kelek?